Beiträge von Marek Talween
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Hat der überhaupt Zeit, wenn er doch permanent die MN-News mit regionalfolkloristischen Petitessen fluten muss?
Hat eigentlich irgendwer behauptet, dass Abby das war? In den virtuellen Nationen sind wir ja immer fix beim Dreckwerfen.
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ehrlicherweise dachte ich kurz dass ist SimOff hahah
>:D
so haben wir zuhause was zu tun. Nun winde dich!
red dich raus, mü gilt nicht. -
In Irkanien ist das Du ein Band der Vertrautheit oder der Geringschätzung. Ihr dürft selbst entscheiden, welche Bedeutung Ihr mir zumutet, die Antwort folgt auf dem Fuß.
Hinweis zur irkischen Sprachebene
In der Freien Irkanischen Republik ist die Anrede nicht bloß grammatikalischer Zufall, sondern Ausdruck sozialer Ordnung und gegenseitiger Achtung. Das „Du“ (irkisch: du, duus) ist ausschließlich Personen vorbehalten, mit denen ein persönliches oder untergeordnetes Verhältnis besteht – etwa innerhalb der Familie, unter engen Freunden oder gegenüber Untergebenen.
Die respektvolle Anrede gegenüber Gleichrangigen lautet im Irkischen „Du'hir“ oder „Dusir“, gegenüber hochrangigen Personen „Se'hir“, „Es'a“ oder „E'hir“, je nach Kontext und Status
Ein nicht genehmigtes oder voreiliges Duzen gilt daher als:
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Bruch der Form und Ausdruck grober Missachtung,
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potenzieller Ehrverlust des Angesprochenen,
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und in diplomatischen Kontexten sogar als implizite Herabstufung oder Provokation.
Es ist nicht bloß unhöflich – es ist sozial destruktiv.
In diplomatischen Situationen ist daher stets die höchste angemessene Höflichkeitsform zu verwenden, bis eine abgestufte Anrede explizit erlaubt wird.
Dies ist ein faux pas sondergleichen.
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Mit Bedauern, aber ohne Zögern erkläre ich hiermit die sogenannte „Konferenz der Nationen“ für gescheitert. Die Freie Irkanische Republik zieht sich mit sofortiger Wirkung vollständig aus diesem Format zurück. Es gibt keine Absicht zur Wiederaufnahme der Teilnahme.
Diese Entscheidung beruht nicht auf Affekt oder Enttäuschung sondern ist sie ist das Resultat nüchterner Beobachtung, zahlreicher Geduldsmomente und einer zunehmend unübersehbaren Diagnose: Die Konferenz ist nicht arbeitsfähig. Sie war es nie.
1. Keine Verfahrensstruktur, keine Verantwortung
Ein Forum, das keine formellen Verfahren kennt, kann keine Verantwortung erzeugen. In der Konferenz der Nationen gibt es keine Zeitrahmen, keine Abstimmungsmechanismen, keine institutionalisierten Rollen oder Tagesordnungen. Diskussionen verlaufen ins Leere, selbst gut gemeinte Wortmeldungen versanden folgenlos. Ohne Struktur wird aus Diplomatie bloß höflicher Leerlauf.
2. Keine erkennbare Zielorientierung
Eine politische Versammlung, die weder über Zieldefinitionen noch über Evaluationskriterien verfügt, kann keine Fortschritte machen. Es wurde nicht einmal geklärt, was eine „Feststellung der Souveränität“ konkret bedeutet – weder rechtlich noch politisch. Was wäre das Ziel gewesen? Eine Abstimmung? Ein Konsenspapier? Ein formeller Akt? Kein Teilnehmer konnte oder wollte diese Fragen beantworten.
3. Fehlende Gesprächskultur und Bereitschaft zur Auseinandersetzung
Die Konferenz scheitert auch an der schlichten Tatsache, dass sie inhaltlich nie in Gang kam. Irkanien war bereit, Fragen zu beantworten, auch kritische. Wir waren bereit zur Selbstreflexion, zur Diskussion über Regierungsform, Vergangenheit, über Macht, Verantwortung und Zukunft. Doch es kamen keine Fragen. Keine echte Nachfrage, keine fundierte Kritik, keine Herausforderung. Es herrschte keine Debatte, sondern Schweigen im Sitzungssaal.
4. Die Abwesenheit von Konsequenz
Eine internationale Konferenz, in der das Fernbleiben wichtiger Akteure weder kommentiert noch adressiert wird, verliert ihre Ernsthaftigkeit. Wenn Staaten durch Schweigen mehr Einfluss nehmen als durch Teilnahme, ist die Bühne kein Ort mehr für politische Realität – sondern ein Schaukasten kollektiver Passivität.
5. Zeit ist ein strategisches Gut
Irkanien ist eine Republik im Aufbau, mit klaren Prioritäten: Versorgung, Sicherheit, Infrastruktur, Diplomatie. Zeit ist ein Gut, das verantwortungsvoll eingesetzt werden muss. Wir können es nicht rechtfertigen, unsere Delegierten in ein Forum zu entsenden, das nach vier Wochen keinen einzigen strukturierten Vorschlag hervorgebracht hat.
Abschließende Bemerkung
Wir gehen nicht im Zorn. Wir gehen in Erkenntnis. Die Erkenntnis, dass sich echte multilaterale Zusammenarbeit nicht durch Absichtserklärungen begründet, sondern durch den Willen zur gemeinsamen Arbeit, zur Festlegung von Verfahren, zur Bereitschaft zum Dissens und zur Verantwortung.
Irkanien ist bereit zur Zusammenarbeit – dort, wo Dialog möglich ist. Wo nicht nur gesprochen, sondern auch zugehört wird. Die Gespräche mit den Vereinigten Staaten von Astor zeigen, dass es solche Orte gibt.
Die Konferenz der Nationen war kein solcher Ort. Und so bleibt sie zurück: als Idee, die nicht werden wollte.
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Es kommt halt auf den Anwendungsfall an.
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#Truthhurts
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Die meisten Server sind nur Virtuelle Maschinen.
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Marek, sonst stets kontrolliert, tupft sich mit seinem Runengummi ein paar Zeichen aufs Papier, kleine Runen, zackig gestempelt, und nickt den Delegierten aus Tchino, Andro, Futuna und Nordhanar zu, jeder Geste die Andeutung einer Anerkennung. Die anderen bekommen vorerst nur einen Blick und die Gewissheit, dass hier ein Irkanischer Bürokrat sitzt, eine Seltenheit, dachte man.
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Genau, die Kategorisierung war auch nur ein ausstellen von Fakten. Der Kern ist Verständnis, Respekt und Kommunikation.
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Die Freie Irkanische Republik gibt zu Protokoll:
Sie nimmt dies mit Bedauern zur Kenntnis, dass
- Gran Novara sich gegen eine Teilnahme Irkaniens aussprach.
- Targa anschließend den Ausschluss einzelner Teilnehmer bemängelte.
- und sich daraufhin beide Delegationen entschieden haben, die Versammlung zu verlassen.
Die Freie Irkanische Republik respektiert diese souveränen Entscheidungen und wünscht den genannten Delegationen für ihren weiteren Weg alles Gute.
Marek Talween
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Wegen dieser Amtsanmaßung muss ich sie erwärmen.
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Das hat Lande aber lange Zeit genauso getan, er hat nie akzeptieren wollen, dass ich klassisch simuliere. Wenn er Rollenspielstil nutzt, ist mir das egal, aber er muss umgekehrt eben auch akzeptieren, dass ich diesen Stil nicht nutze^^
Erstmal bitte die richtigen Pronomen für Abby verwenden und zweitens bin ich das nicht.
Ich bin nicht Abby. Ich war es auch nie. Dass du das offenbar bis heute nicht unterscheiden kannst, erklärt vielleicht mehr über deine Sicht auf diese Simulation als über meine Rolle darin. -
Ich frage mich ehrlich gesagt, warum der Ton so konfrontativ ist.
Ich habe niemanden persönlich angegriffen, und auch niemandem den eigenen Stil abgesprochen. Im Gegenteil: Der Text plädiert explizit für Akzeptanz unterschiedlicher Spielansätze.
Dass ich ChatGPT zur Formulierung nutze, macht die Aussage nicht weniger meine. Und wem der Text inhaltlich nicht zusagt, darf das gerne sagen aber dann bitte sachlich. Ich spiele hier mit, weil es mir Freude macht. Nicht, um mich für Werkzeuge oder Spielstile rechtfertigen zu müssen, die niemandem schaden.
Ich wusste nicht, dass wir ein Verhältnis haben, das so eine Reaktion rechtfertigt ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, wer du bist.
Wenn es Missverständnisse gibt, redet man eigentlich anders darüber.
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1. Einleitung
In der Weltensimulation existieren unterschiedliche Spielweisen, wie Staaten und Personen agieren. Dieses Papier dient dazu, grundlegende Konzepte und Unterschiede zu erklären – insbesondere im Hinblick auf sim-on (Ingame) und sim-off (Metaebene). Ziel ist es, Missverständnisse zu vermeiden und ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Perspektiven zu fördern.
2. Das Spektrum der Spielweisen
Statt klar abgegrenzter Kategorien existiert ein kontinuierliches Spektrum zwischen zwei Extremen:
a) Multicharakter-Ansatz (z. B. Irkanien)
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Eine RL-Person verkörpert mehrere Charaktere mit jeweils eigenem Wissen und Handlungsspielraum.
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Starke Trennung von sim-on und sim-off: Informationen werden nur genutzt, wenn sie im Spielkontext gerechtfertigt sind.
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Entscheidungen basieren auf der simulierten Bevölkerung oder Struktur, nicht auf der Anzahl realer Spieler.
b) Einzelcharakter-Ansatz (z. B. Discord-Demokratien, NationStates)
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Eine RL-Person hat meist einen festen Charakter, oft angelehnt an die eigene Person.
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Entscheidungen spiegeln direkt die Meinungen der Spieler wider.
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Sim-on und sim-off verschwimmen häufig, teils bewusst.
Die meisten Projekte bewegen sich irgendwo dazwischen. Auch innerhalb eines Staates kann es Mischformen geben, etwa wenn eine Person mehrere Rollen übernimmt, aber dennoch persönliche Meinungen einfließen lässt.
3. Typische Missverständnisse
Unabhängig vom gewählten Ansatz kommt es regelmäßig zu Verwechslungen zwischen sim-on und sim-off. Besonders häufig:
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Sim-on-Kritik wird als sim-off-Angriff aufgefasst oder umgekehrt.
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Ein sim-on-Charakter agiert nachvollziehbar hart, die Reaktion erfolgt jedoch auf persönlicher Ebene.
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OOC-Frust wird in IC-Handlungen übersetzt, ohne dass dies offen gemacht wird.
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Meta-Wissen beeinflusst Ingame-Entscheidungen (z. B. „Ich weiß zwar, mein Charakter weiß es nicht – aber ich spiele trotzdem danach.“)
Solche Dynamiken sind nicht auf bestimmte Systeme beschränkt, sondern treten überall auf. Der Schlüssel liegt in Kommunikation, Transparenz und Fairness.
4. Irkanische Praxis
In Irkanien wird eine strikte sim-on/sim-off-Trennung gepflegt – jedoch mit dem Bewusstsein, dass diese nie absolut sein kann. Typisch sind:
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Multicharakterspiel mit rollenspezifischem Wissen.
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Entscheidungen orientieren sich an Struktur und Simulation, nicht an Spielerzahl.
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Meta-Einflüsse werden vermieden oder explizit gemacht.
5. Schlussgedanken
Jede Spielweise hat ihre Berechtigung, vom tiefen Rollenverständnis bis hin zur direkten, spielerzentrierten Politik. Wichtig ist dabei Offenheit über das eigene Vorgehen und die Bereitschaft, andere Ansätze zu respektieren, auch wenn sie einem fremd erscheinen.
Dieses Papier soll nicht Unterschiede einebnen, sondern Verständnis schaffen – für das, was andere tun, warum sie es so tun, und was das im Miteinander bedeutet.
Denn am Ende gilt: Wir alle sind aktiv, wir alle gestalten unsere Staaten und wir alle wollen dabei Spaß haben. Missverständnisse lassen sich nicht ganz vermeiden aber mit etwas Respekt und Kommunikation lässt sich viel Frust vermeiden.
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Ja, das ist auch sehr zu wünschen. (...)
Ich glaube nicht, dass das auf Meta Ebene überhaupt diskutiert wurde.
Der größte Fehler den Nationen wie unsere machen ist immer anzunehmen alle anderen machen es genauso.
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Ne, um Gotten willen.
Am Ende sind wir hier alle um Spaß zu haben
edit: WBB smileys sind baaaah : / ist ein trauriger, kein grübelnder.