Beiträge von Marek Talween

    Die Freie Irkanische Republik gibt zu Protokoll:

    Sie nimmt dies mit Bedauern zur Kenntnis, dass

    - Gran Novara sich gegen eine Teilnahme Irkaniens aussprach.

    - Targa anschließend den Ausschluss einzelner Teilnehmer bemängelte.

    - und sich daraufhin beide Delegationen entschieden haben, die Versammlung zu verlassen.

    Die Freie Irkanische Republik respektiert diese souveränen Entscheidungen und wünscht den genannten Delegationen für ihren weiteren Weg alles Gute.


    Marek Talween

    Das hat Lande aber lange Zeit genauso getan, er hat nie akzeptieren wollen, dass ich klassisch simuliere. Wenn er Rollenspielstil nutzt, ist mir das egal, aber er muss umgekehrt eben auch akzeptieren, dass ich diesen Stil nicht nutze^^

    Erstmal bitte die richtigen Pronomen für Abby verwenden und zweitens bin ich das nicht.
    Ich bin nicht Abby. Ich war es auch nie. Dass du das offenbar bis heute nicht unterscheiden kannst, erklärt vielleicht mehr über deine Sicht auf diese Simulation als über meine Rolle darin.

    Ich frage mich ehrlich gesagt, warum der Ton so konfrontativ ist.

    Ich habe niemanden persönlich angegriffen, und auch niemandem den eigenen Stil abgesprochen. Im Gegenteil: Der Text plädiert explizit für Akzeptanz unterschiedlicher Spielansätze.

    Dass ich ChatGPT zur Formulierung nutze, macht die Aussage nicht weniger meine. Und wem der Text inhaltlich nicht zusagt, darf das gerne sagen aber dann bitte sachlich. Ich spiele hier mit, weil es mir Freude macht. Nicht, um mich für Werkzeuge oder Spielstile rechtfertigen zu müssen, die niemandem schaden.

    Ich wusste nicht, dass wir ein Verhältnis haben, das so eine Reaktion rechtfertigt ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, wer du bist.

    Wenn es Missverständnisse gibt, redet man eigentlich anders darüber.

    1. Einleitung

    In der Weltensimulation existieren unterschiedliche Spielweisen, wie Staaten und Personen agieren. Dieses Papier dient dazu, grundlegende Konzepte und Unterschiede zu erklären – insbesondere im Hinblick auf sim-on (Ingame) und sim-off (Metaebene). Ziel ist es, Missverständnisse zu vermeiden und ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Perspektiven zu fördern.

    2. Das Spektrum der Spielweisen

    Statt klar abgegrenzter Kategorien existiert ein kontinuierliches Spektrum zwischen zwei Extremen:

    a) Multicharakter-Ansatz (z. B. Irkanien)

    • Eine RL-Person verkörpert mehrere Charaktere mit jeweils eigenem Wissen und Handlungsspielraum.

    • Starke Trennung von sim-on und sim-off: Informationen werden nur genutzt, wenn sie im Spielkontext gerechtfertigt sind.

    • Entscheidungen basieren auf der simulierten Bevölkerung oder Struktur, nicht auf der Anzahl realer Spieler.

    b) Einzelcharakter-Ansatz (z. B. Discord-Demokratien, NationStates)

    • Eine RL-Person hat meist einen festen Charakter, oft angelehnt an die eigene Person.

    • Entscheidungen spiegeln direkt die Meinungen der Spieler wider.

    • Sim-on und sim-off verschwimmen häufig, teils bewusst.

    Die meisten Projekte bewegen sich irgendwo dazwischen. Auch innerhalb eines Staates kann es Mischformen geben, etwa wenn eine Person mehrere Rollen übernimmt, aber dennoch persönliche Meinungen einfließen lässt.

    3. Typische Missverständnisse

    Unabhängig vom gewählten Ansatz kommt es regelmäßig zu Verwechslungen zwischen sim-on und sim-off. Besonders häufig:

    • Sim-on-Kritik wird als sim-off-Angriff aufgefasst oder umgekehrt.

    • Ein sim-on-Charakter agiert nachvollziehbar hart, die Reaktion erfolgt jedoch auf persönlicher Ebene.

    • OOC-Frust wird in IC-Handlungen übersetzt, ohne dass dies offen gemacht wird.

    • Meta-Wissen beeinflusst Ingame-Entscheidungen (z. B. „Ich weiß zwar, mein Charakter weiß es nicht – aber ich spiele trotzdem danach.“)

    Solche Dynamiken sind nicht auf bestimmte Systeme beschränkt, sondern treten überall auf. Der Schlüssel liegt in Kommunikation, Transparenz und Fairness.

    4. Irkanische Praxis

    In Irkanien wird eine strikte sim-on/sim-off-Trennung gepflegt – jedoch mit dem Bewusstsein, dass diese nie absolut sein kann. Typisch sind:

    • Multicharakterspiel mit rollenspezifischem Wissen.

    • Entscheidungen orientieren sich an Struktur und Simulation, nicht an Spielerzahl.

    • Meta-Einflüsse werden vermieden oder explizit gemacht.

    5. Schlussgedanken

    Jede Spielweise hat ihre Berechtigung, vom tiefen Rollenverständnis bis hin zur direkten, spielerzentrierten Politik. Wichtig ist dabei Offenheit über das eigene Vorgehen und die Bereitschaft, andere Ansätze zu respektieren, auch wenn sie einem fremd erscheinen.

    Dieses Papier soll nicht Unterschiede einebnen, sondern Verständnis schaffen – für das, was andere tun, warum sie es so tun, und was das im Miteinander bedeutet.

    Denn am Ende gilt: Wir alle sind aktiv, wir alle gestalten unsere Staaten und wir alle wollen dabei Spaß haben. Missverständnisse lassen sich nicht ganz vermeiden aber mit etwas Respekt und Kommunikation lässt sich viel Frust vermeiden.

    @M.F.C. lass es wirklich, das ist hier alles ein sehr anstrengender Simon-Simoff-Kuddelmuddel.


    Marek Talween : Der Ratschlag & Wunsch „locker, ruhig, etc.“ zu bleiben mag zwar heher sein nützt aber in aller Regel wenig und ist selten hilfreich. Ich lehne mich ggf. weit aus dem Fenster aber ich glaube das kennst Du selbst wenn es Dir bei Themen so geht wie M.F.C.

    Ich hatte den Beitrag auch erst nicht gesehen und das noch klargestellt. Das macht es natürlich nachvolziehbarer.

    Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Und wer war das?

    Für dieses Thema ist das bis dato einfach alles herummosern.


    Bitte verschwende nicht anderer Leute Zeit. Und wenn du meinst deine Zeit hier zu verschwenden ist mein Vorschlag die sinnvoller anderswo einzusetzen wo man mehr Spaß hat.


    Edit:
    RE: Beratung über die Feststellung der Souveränität des Imperium Ladinorum (Montag, 31. März 2025 – Haupthalle der Versammlung)

    Ah, es war in einem Spoiler/Simoff Ding versteckt. Verzeihung :)
    Mein Fehler, dann kann ich das schon etwas verstehen.

    Ob alle gleichzeitig online sein müssen, ist doch gar nicht die Kernfrage.

    Die eigentliche Frage ist: Wie verstehen wir Konsens auf Metaebene überhaupt?

    Da gibt’s nämlich ziemlich unterschiedliche Philosophien.

    Und bevor wir Regeln setzen, sollten wir vielleicht erstmal schauen, ob wir überhaupt vom gleichen sprechen, wenn wir sagen „die Delegierten heben die Hand“.


    Ist das denn überhaupt geklärt? Keine Ahnung.

    Charta der Konferenz der Nationen

    vom 25. Juli 2024


    Präambel


    Gedenkend dem gemeinsamen Erbe der Menschheit und der daraus folgenden Verpflichtung, dies der Nachwelt zu erholten und nachfolgenden Generationen Werte und Weisheit zu vermitteln, in Verantwortung und in der Liebe dem Menschen gegenüber geleitet und inspiriert im Willen Recht von Unrecht zu trennen und die Welt und ihre Wunder und Schätze zu erhalten, geben sich die hier versammelten Nationen folgende Charta und begründen mit ihr die Konferenz der Nationen.


    Abschnitt I - Mandat der Konferenz der Nationen


    Das Mandat der Konferenz der Nationen ist die Bewahrung von Kultur und Überlieferung als gemeinsamen Erbe der Menschheit. Dieses Mandat ist nur durch die Wahrung des Friedens und Rechtes zu gewährleisten.

    Getragen wird das Mandat durch die Kommunikation und das angemessene Verhalten aller Nationen der Menschheit. Auseinandersetzungen zwischen den Nationen sind angemessen, so sie im Rahmen einer von der Konferenz bestimmten Weise stattfinden.


    Abschnitt II - Verfasstheit der Konferenz der Nationen


    Die Konferenz der Nationen tagt öffentlich in Eulenfurt, Eulenthal.

    Jede Nation, die durch ihre freie Entscheidung der Konferenz der Nationen beitritt, unterwirft sich damit ihren Regeln und dieser Charta. Der Eintritt erfolgt durch Ratifikation der Charta durch die legislativen Organe der beitretenden Nation, so die Nation von der in der Konferenz versammelten Nationen mehrheitlich als souverän anerkannt wird.

    Der Austritt erfolgt durch Erklärung des bevollmächtigten Vertreters einer Nation und beinhaltet das Erlöschen aller Verbindlichkeiten in einer Frist von 90 Tagen. Ferner kann eine Nation ausgeschlossen werden, so zwei Drittel der versammelten Nationen ihr die Souveränität aberkennen, oder ein berechtigter Vertreter der Konferenz mehr als 90 Tage ferngeblieben ist.

    Die Konferenz der Nationen besteht aus einer Vollversammlung, in welcher jede teilhabende Nation eine gleichwertige Stimme besitzt, sowie einem Sekretariat, das diese leitet und die Beschlüsse und Vereinbarungen pflegt und zur Einsicht bereithält.

    Die Konferenz der Nationen wird zu den Verfahren in der Vollversammlung eine eigene Satzung erlassen.


    Abschnitt III - Verbindlichkeiten der Konferenz der Nationen


    Jenseits des Mandates der Konferenz der Nationen sind die einzelnen Nationen nur an die Bestimmungen der Beschlüsse und Organschaften gebunden, denen sie freiwillig zustimmen und beitreten.

    Zu diesem Zweck schafft die Konferenz der Nationen Organe und Unterorganisationen durch Beschluss in der Vollversammlung.

    Eine Änderung an dieser Charta ist nur mit Zweidrittelmehrheit aller souveränen Mitglieder möglich. Die Änderung an der Charta erfordert eine neue Ratifikation durch die versammelten Nationen.


    Für die Freie Irkanische Republik Irkanien

    in Kraft gesetzt im Einklang mit der Verfassung, bestätigt durch das Zentralkommando


    Unterschrift:

    ᚨᛚᚱᚢᚾ ᚨᛗᚨᛚᛒᚨᛚᛞᛖ

    (Alrun Amalbalde)

    Marschall der Republik

    Oberbefehlshaberin der Streitkräfte

    Link zum Orginal