Beiträge von Juliette Duret

    Was ich mri vorstellen kann:

    Zeitweilig tagt die Konferenz in leerstehenden Hallen/Gebäuden (Kongressgebäude, Vorlesungsräume etc pp). Auf Dauer wird es aber wohl so sein, dass ein Gebäude gebaut wird für die Bedürfnisse der KdN. Da es in Eulenthal wohl aber nicht so viele große freie Flächen geben wird wohl nur die Haupthalle der Voll-Konferenz und für weitere Organisationen (oder auch das Generalsekretariat) wohl in verschiedenen bereits bestehenden Gebäuden einfach Einziehen werden.

    Nachdem Sie das Ergebnis der Beratung von der Anerkennung der Souveränität der Vereinigten Staaten von Astor bekannt gab ging sie auch schon zum nächsten Tagesordnungspunkt über.


    »Wir fahren nun auch mit dem nächsten Tagesordnungspunkt fort. Hierbei handelt es sich um den notifizierten Beitritt der Volksrepublik Tchino, der am 10. März 2025 dem Generalsekretariat zuging.* Es gelten die selben Grundsätze, wie bereits bei der Beratung zur Anerkennung der Souveränität der Vereinigten Staaten von Astor. Ich eröffne daher nun die Aussprache.«

    Nach der ausgiebigen Frühjahrspause war es für Duret ungewohnt wieder in die Haupthalle zu gehen. Sie begibt sich auf ihren Platz und wartet dort dann schließlich mit dem Leiter des Rechtsdienstes darauf, dass auch die übrigen Vertreter:innen zur Sitzung erscheinen. Heute auch zwei gegenwärtige Nichtmitglieder. Sowohl die United States of Astor als auch die Volksrepublik Tchino hinterlegten bei der Konferenz der Nationen die Ratifizierung der Charta der Konferenz der Nationen. Zu der heutigen Sitzung wurde als Gast – ohne Stimm-, Antrags- und Rederechte – eine astorische und tchino'sche Delegation empfangen und in die heutige Beratung eingeladen.


    »Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Vertragsstaaten der Konferenz der Nationen,

    Dear Ambassadors of the United States,

    尊敬的中华人民共和国代表,

    werte Veertreterinnen und Vertreter von Presse und Gesellschaft,


    ich begrüße Sie ganz herzilichst zur heutigen Tagung der Versammlung der Konferenz der Nationen. Soweit keine Bedenken gegen die vom Generalsekretariat zugeleiteten Tagesordnung bestehen würde ich auch sogleich in die Tagesordnung eintreten und die Beratung eröffnen.«


    Wie üblich schaut sie sich um und bemerkt – wie so oft – keine Zwischenrufe oder Anmerkungen Seitens der Delegierten.


    »Dann treten wir in die heutige Tagesordnung ein. Heute beraten wir zunächst über die Anerkennung der Souveränität der Vereinigten Staaten von Astor und anschließend über die der Volksrepublik Tchino. Der Auswärtige Dienst der Vereinigten Staaten von Astor notifizierte mir am 9. März 2025 ihre Ratifizierung der Charta.* Wie bereits bei die Beratung über den Beitritt der Sovietföderation legt die Charta der Konferenz der Nationen klare Bestimmungen fest, wann ein Staat beitreten darf. Für den Beitritt in die Konferenz der Nationen bedarf es neben der Ratifizierung durch das legislative Organ des begehrenden Staates – was nach Ansicht des Generalsekretariats auf Grund der weiten innerstaatlichen Autonomie grundsätzlich angenommen wird – auch nach Abschnitt II Ziffer 2 Satz 2 der Charta der Konferenz der Nationen auch die Anerkennung der Souveränität durch die Vollversammlung. Ich eröffne somit die Aussprache; Gegenstand der Aussprache kann auch die Eröffnung des ersten Kriteriums sein. Es gelten die Grundsätze, die bereits im September 2024 festgesetzt wurden.«


    Nachdem sie mit ihren rudimentären Ausführungen fertig war gibt sie noch einige Worte zum restlichen Verlauf der Sitzung zu ihrem Besten.


    »Wichtig ist auch hier, dass die Vereinigten Staaten von Astor vor der Volksrepublik Tchino ihren Beitritt notifiziert hatten. Dies bedeutet vor allem, dass die Delegation mit der jetzigen Feststellung vollständiges Mitglied der Konferenz der Nationen wird – und nicht mehr nur ein Gast ist. Sollten die Vereinigten Staaten von Astor beigetreten sein – was anzunehmen ist – so sind sie bereits ab dem nächsten Tagesordnungspunkte – der Verhandlung über die Anerkennung von Tchino – vollwertiges Mitglied und Teil der Beratung und Abstimmung. Ich bitte dies vor allem für die Delegation der Vereinigten Staaten zu bedenken.«


    Juliette Duret spricht – wie sonst auch – auf bergisch, einer dreibürgener Mundart die sich auch nicht stark voneinander unterscheidet. Der Dolmeter Dienst übersetzt ihre Ausführungen – und später auch die Ausführungen der Delegationen – jeweils in die entsprechende Landessprache. Damit auch die geladenen Gäste die Debatte verfolgen können wurde anlässlich dieser Beratung auch die Übersetzung ins androische veranlasst.

    Sie vernahm die Stimmen des Delegierten und schrieb sich die Ausführungen auf. Sprach sich auch hier – wegen der neuen Situation einer Beratung ohne Abstimmung aus – mit dem Leiter des Rechtsdienstes aus. Anschließend aktivierte Sie ihr Mikrofon.


    »Vielen Dank. Damit schließe ich den Tagesordnungspunkt.«

    Erneut vernahm sie keinen weiteren Redewunsch. Als ihr Eindruck durch die weitere Stille bestätigt wurde und ihr Gespräch mit der Schriftleitung beendet wurde drückte sie auf den Knopf ihres Mikrofons und begann zu sprechen.


    »Vielen Dank Herr Delegierter Manuel für ihre lehrreichen und sinnvollen Wortbeiträge. Ich vernehme keinen weiteren Aussprachebedarf und schließe damit die Aussprache. Wir schreiten nun zur Abstimmung über die Beschlussvorlage der Andro'schen Föderation. Mir liegen keine Änderungsanträge oder Überweisungsvorschläge vor. Wir stimmen in der Sache und der Frage ab, ob der Antrag angenommen werden soll. Ich bitte um Handzeichen, wer dafür ist.«


    Wie gehabt schrieb sie die Handzeichen auf einen Zettel und fragte anschließend die Nein udn Enthaltungen ab.

    Nachdem eine ganze weile der Herr Manuel nicht auf die Frage des Herrn Delegierten Dschou An aus Hsinhai reagiert hatte ergriff Duret das Wort um wieder das ganze etwas zu beleben.


    »Herr Manuel, ich schätze die Frage des Herrn Dschou An war an Sie gerichtet. Sollten Sie keine Kenntnis darüber haben würde ich auch vorschlagen – angesichts der Tatsache dass sonst alle Fragen von Seiten der Delegierten geklärt zu sein scheinen – zur Abstimmung in der Sache zu kommen und die Aussprache zu schließen.«

    Nachdem sich die Stimmung beruhigt hatte und auch der letzte Delegierte aufgehört hatte zu sprechen wartete sie einige Augenblicke und schaute durch den Saal um noch eine Wortmeldung zu erhaschen – dies schien nicht der Fall zu sein. Sie tauschte sich kurz mit ihrem Vertrauten aus um anschließend das Wort zu ergreifen.


    »Sehr geehrte Delegierte,

    sollte kein weiterer Aussprachebedarf bestehen würde ich die Beratung schließen. Sollte keine Delegation einen Entschließungsantrag zur Sache einbringen wollen, so würde ich den Tagesordnungspunkt auch beenden. Besteht gegen dieses Vorgehen ein Einwand?«

    Sie blickte durch die Reihen und stellt das Ergebnis durch bloße Durchsichtung fest.


    »Sehr geehrte Delegierte,

    ich stelle fest, dass mit fünf Fürstimmen bei fünf Enthaltungen der Antrag der Republik Bergen die nötige Mehrheit erreicht hat und damit angenommen wurde. Es haben vier Vertragsstaaten keine Stimme abgegeben. Ich stelle zudem fest, dass die Tagesordnung erschöpft ist – ich schließe die Sitzung.«

    Ich hielt es bisher für unüblich, dass Diplomaten bei Regierungswechsel im RL ausgetauscht werden. Aber wir haben ja auch Vertreter die faktisch Ihre (RL-)Sicht über mehrere Mitglieder projizieren.

    Kommt auf dein politisches System denke ich an. In den USA sieht man ja sehr deutlich, wie der UN Botschafter der USA auch mit den Administrationen wechselt.

    Das ist ja sowieso so eine Sache, ich nutze den Fürsten, aber der ist weder gesundheitlich derzeit noch zeitlich insgesamt in der Lage, ständig an den Sitzungen zu partizipieren. Vielleicht sind Funktionsaccounts für die jeweiligen Staaten tatsächlich die beste Lösung, den Namen des Chefdelegierten gibt man dann im Benutzertitel oder der Signatur an.

    Ich denke, dass wäre eine Art, wie man das machen könnte. Oder man hat mehrere IDs. Wobei ich zugeben muss, dass der Wechsel zwischen den IDs sehr lästig ist (muss immer zwischen 3 IDs wechseln und das nervt auf Dauer schon ^^')

    Erneut zählte sie die Stimmen und notierte sie sich auf einen kleinen Zettel. Nachdem sie abgefragt hat, wer sich enthält zählte Sie die Stimmen zusammen und stellt das Ergebnis fest. An der Abstimmung nahm die Regno di Gran Novara, das Oc Eo und die República de Soleado nicht teil.


    »Sehr geehrte Delegierte,

    ich stelle fest, dass der Änderungsantrag der Delegation des Königreichs Lagow mit einer Ja Stimme zu Sieben Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen abgelehnt wurde. Somit wird nun über den unveränderten Antrag der Republik Bergen abgestimmt. Es geht um die Einsetzung einer Völkerrechtskommission. Es wird über die Frage abgestimmt, ob der Antrag der Republik Bergen angenommen werden soll. Ich bitte um Handzeichen, wer für den Antrag ist.«


    Erneut fragt sie nach den Handzeichen. Zunächst für jene, die den Antrag annehmen, anschließend für jene, die den Antrag ablehnen und zuletzt wer sich enthält.

    Um Klarheit in der Sache zu verschaffen wiederholt die Generalsekretärin das, was sie eingangs erwähnt hat. Der Vertreter der Volksrepublik Molillo hat mit und auch ohne Abstimmung Rederecht in der Vollversammlung.


    »Wie bereits durch den Herrn Delegierten Naranth erklärt wurde das Rederecht bereits gewährt. Der Vertreter der Volksrepublik Molillo António Luís Manuel hat zu dieser Beratung das Recht Stellung zu beziehen.«

    Realtiv kurzfristig setze die Generalsekretärin noch den Antragsgegenstand auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung. Grund hierfür war die Ausarbeitung des Rechtsdienstes* über die Zulässigkeit eines solchen Antrages. Sowohl der Antrag als auch die Ausarbeitung wurden den Delegationen noch vor dem Jahreswechsel zugesandt. Die Sitzung findet unmittelbar nach der Beratung über die Flüchtlingssituation nach dem bewaffneten Konflikt mit Astor und Ratleon auf Antrag Eulenthals statt*.


    »Wir beginnen nun mit dem zweiten Tagesordnungspunkt. Die Beratung des Antrags der Sowjetföderation Andro über die aktuelle Lage in der Volksrepublik Molillo. Das Generalsekretariat ist von der Zulässigkeit des Beratungsgegenstandes trotz fehlender Mitgliedschaft der Volksrepublik Molillo überzeugt und hat deshalb den Antrag zur Behandlung zugelassen. Zur Antragsbegründung hat zunächst der Vertreter der Sowjetföderation der Herr Delegierte Vladimir Ivanovich Makarov das Wort. Man habe zur Beratung ebenso die Volksrepublik Molillo eingeladen und ihr die Möglichkeit der Stellungnahme angeboten.«


    Ihre Ausführungen erklärte die Generalsekretärin eilig um insbesondere zynische Bemerkungen aus den verschiedenen Delegationen über die Interpretation der Charta zu unterbinden insbesondere hofft man, dass nicht erneut Lagow einen Streit über die Auslegung der Charta lostreten möchte. Trotz der eilig vorgetragenen Punkte hat sie diese mit der gebotenen Klarheit gesprochen.


    Anhang – Antrag auf die Befassung eines Themas und die Gewährung von Rederechten*

    Sowjetföderation Andro


    Antrag auf die Befassung eines Themas und die Gewährung von Rederechten


    Exzellenz,

    in Übereinstimmung mit der Charta der Konferenz der Nationen und den Prinzipien der internationalen Zusammenarbeit ersucht der Mitgliedstaat Andro höflich, dass die Vollversammlung ein Thema von besonderer internationaler Relevanz zur Befassung aufnimmt. Dieses Thema betrifft den Nichtmitgliedstaat Molillo und wird im Folgenden dargelegt:

    1. Thema des Anliegens:

      Untersuchung von einer erhöhten Zahl ungeklärter Todesfälle die möglicherweise in einem Zusammenhang stehen in der Region Kumandura, VR Molillo, mutmaßliche Ursachen reichen von Umwelt- und Gesundheitsproblemen (z. B. durch Bergbau oder exotische Krankheit) bis hin zur gezielten Destabilisierung der Region und der gesamten VR. Die VR hat die SF Andro schriftlich um die Unterstzützung in Internationalen Gremien ersucht.
    2. Relevanz für die internationale Gemeinschaft:

      Die ungeklärten Todesfälle in der Region Kumandura könnten schwerwiegende Auswirkungen auf die regionale Stabilität und internationale Beziehungen haben. Die mutmaßlichen Ursachen – von Umweltverschmutzung durch Bergbau/Raubbau an der Natur über mögliche exotische Krankheiten bis hin zu politischer Destabilisierung – könnten grenzüberschreitende Folgen für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt nach sich ziehen. Die Einbindung internationaler Gremien ist daher geboten, um eine unabhängige und umfassende Untersuchung zu gewährleisten, die sowohl wissenschaftliche Expertise als auch politische Neutralität sicherstellt. Angesichts der regionalen Bedeutung Molillos ist die Dringlichkeit einer global koordinierten Antwort anzuerkennen, die Sovietföderation Andro unterstreicht durch ihre Unterstützung dieses Anliegen.
    3. Ermöglichung des Rederechts für die VR Molillo:

      Andro beantragt, dass Molillo die Gelegenheit erhält, direkt in der Vollversammlung zu sprechen, um seine Perspektive und Expertise zu diesem Thema zu teilen. Wir sind der Überzeugung, dass dies die Diskussion bereichern und zu einer fundierten Entscheidungsfindung beitragen wird.

    Wir danken Ihnen im Voraus für die Berücksichtigung dieses Antrags und stehen für Rückfragen oder weitere Erläuterungen jederzeit zur Verfügung.


    Mit höchster Wertschätzung,


    Vladimir I. Makarov

    Ständiger Vertreter Andros bei der Konferenz der Nationen