Vorbemerkung: Vielleicht kann man die Debatte hier rauswerfen, daß das so "eskaliert" war von mir nicht geplant. 
Das war kein Fehler meinerseits. Wenn Sie natürlich für einen Kandidaten abstimmen wollen, der nicht anerkennbar ist ohne einen anderen souveränen Staat in seiner Souveränität einzuschränken, so können Sie das sicher tun. Die Hegemonie wird mit Sicherheit nicht die Souveränität Bergens missachten, indem sie einen solchen Schritt gutheißt.
Wir mischen uns schlicht nicht in die inneren Angelegenheiten des Bergisch-Norandischen Territoriums ein, die Gebiete waren allerdings bereits Jahre vor dieser Konferenz gespalten. Es ist dem Vernehmen ach ein seit 6 Jahren bestehender Zustand, den Bergen offenbar duldet. Es ist letztlich in unseren Augen eine Frage, die die Völker, die einst in der Bergischen Republik vereinigt waren miteinander klären müssen. Wir kommen zum Ergebnis, daß seit 2018 die Staaten nach der Jellinekschen Definition jeweils faktisch nur noch über Teile des vormals zentral regierten Gebiets und Staatsvolkes die Staatsgewalt ausüben, damit sind es zwei gefestigte Staaten.
Wenn es um solche Ansprüche geht: Wenn man jeden Anspruch aus der Vergangenheit pauschal für berechtigt erachtet, müßte man auch anerkennen, wenn das militärfaschistische Mörderregime in Schangbo, das die eigene Bevölkerung in Obdachlosigkeit dahinvegetieren läßt, und das tatenlos zusah, wie bei uns heijanische Imperialisten einmarschierten, auf dem Papier nach wie vor das Territorium des gesamten ehemaligen Kaiserreichs - also auch Tchino und Hsinhai - beansprucht, obwohl die Oberhoheit über das Fürstentum Hsinhai auch vor dessen Ende nur noch auf dem Papier bestand und obschon besagte Militärfaschisten nur noch verbrecherisch mit Wahlfälschungen über 70 Millionen Volksgenossen herrschen und am Ende wären, würden sie nicht mit imperialistischen Ländern kooperieren würden.
Aber auch im Falle der von den Volksgenossen herbeigesehnten Wiedervereinigung der chinopischen Staaten ist es eine Angelegenheit der Betroffenen. Es handelt sich zur Zeit leider um drei Staaten, auch wenn im Süden und im Westen despotische Willkürherrscher an der Macht sind, die diese Konferenz ignorieren und keine demokratische Wiedervereinigung wollen - und das Vaterland unter der Führung Wen Wu-Yangs geeint werden sollte.
Simoff: Wie Diyarasu zu Futuna kam, konnte ich eben nichts finden und mich auch nicht erinnern, falls wir etwas festgezurrt haben, weshalb ich es nicht in die Betrachtungen einbezogen habe.
Der Vergleich hinkt nach Ansicht Bergens alleine deshalb, weil es sich bei Bergen anders als bei Noranda um einen Nationalstaat handle. Man behaupte ja auch nicht, dass die Präfektur Schauguan souverän und unabhängig sei, nur weil man sie nicht aberkannt habe.
Wir positionieren uns bis auf weiteres nicht der Frage, ob Bergen ein Recht hat, die alten Verhältnisse wiederherzustellen. Aber es handelt sich nach unserer Sicht faktisch um zwei Staaten, die wir so als Realität anerkennen.
Der Unterschied im Falle Schauguans ist, daß sich die Präfektur Schauguan nicht abspalten möchte und sie auch nicht durch eine andere Kultur geprägt ist. Es gäbe aber theoretisch einen ähnlichen Fall, die autonome tartarische Volksrepublik, die sich uns freiwillig angeschlossen hat, aber dort besteht kein Interesse sich vom Verband zu lösen.
Man sollte jedenfalls nicht über Abspaltungen reden, die es gar nicht gibt und auch nicht angestrebt werden. Es ist aber auch so, daß die tartarischen Bürger sich nicht beklagen, daß sie ihre Kultur nicht leben könnten oder bevormundet würden. Wenn sie sich vom Verband lösen wollen, dann müßte man in Ruhe darüber sprechen - es gäbe dann ja Wege, wie den der Befragung der Bevölkerung. Aber das Regionalparlament hat so einen Wunsch bisher nicht formuliert.
SimOff: Der Anschluß der TVR war wirklich freiwillig, aber bloß, weil die Kommunisten sonst durch Vormarsch der "anderen" ihre Macht wieder verloren hätten. So etwas wie die Ansiedelungspolitik von Han-Chinesen in Tibet betreibt Hsinhai auch eher nicht, die tartarische KP hat tatsächlich eine gewisse Autonomie, auch wenn das nicht simuliert wird. Das liegt daran, daß Hsinhai abseits der TVR deutlich homogener chinesisch ist als China, dessen Westen ja sehr inhomogen ist.
Ich will aber auch Bergen nicht belehren, wie es seine Minderheitenpolitik zu betreiben hat, ich kenne sie auch nicht genug, da wir so viel tausend Kilometer entfernt sind.