Beiträge von Dschou An

    Ich habe das fiktive Internet in den MNs selsbt schon mehrmals benutzt, in Nordhanar/Dreibürgen und Lagow oder Astor gibt es auch Subforen dafür. Das jetzt nachträglich aus der Sim zu entfernen, wäre auch so eine Sache.

    Ist letztlich die Frage, ob man Dinge künstlich ins Jetzt verlegen will, die längst erledigt sein müßten, oder sich - wenn einem historische Sims lästig fallen - sich einfach auf die Ausgestaltung auf der Metaebene beschränkt und nur wirklich aktuelle Entwicklungen im heute simuliert.


    Daß in vielen MNs bisher von der Existenz eines Internets ausgegangen wurde und nicht von Verhältnisen wie 1980 in der Zwischenverbundenheit dürfte ja eine Tatsache sein.

    Wie sehen das denn die anderen so? Ich bin mir ziemlich sicher, daß das nicht auf ungeteilte Zustimmung stößt. In meinen MNs könnte ich wohl damit leben. Aber es wäre schon arg schräg, wenn ein chinopisches IT-Untenehmen womöglich Softwareupdates per Post verschicken müßte, weil nach Antica oder Astor keine Datenverbindung besteht.

    Meine Vermutung ist, daß die Vorstellung herrscht, daß es bereits ein Internet gibt und entsprechende Kennungen, auch wenn bisher praktisch nie etwas koordiniert wurde.


    Keine Ahnung, ob man das als historische Sim akzeptieren würde, die man einfach ein paar Jahrzehnte in die Vergangenheit legt.

    In Gurkistan produziert die KDG, vorallem von der Gurkistanikh Telekommunikakhuni genutzt, eigentlich fast alles.

    Eine Interessante Frage scheint mir, wie Forschung und Entwicklung im MN-Kontext eigentllich funktioniert; geht man von nichtglobalisierter Wirtschaft aus, dürften Lizensierung und Überkreuzabkommen eine große Rolle spielen, jedenfalls in den kleineren Nationen. Daß jeder für sich forscht und man alles wie in der Alchimistenküche geheim hält, ist wohl nicht anzunehmen, denn dann hätten die kleineren Nationen vermutlich keine Chance mit den Großmächten technisch mitzuhalten.


    Im Zweifel erstreckt sich die Lizensierung und Überkreuzberechtigung dann halt nicht für das Allermodernste, was das Unternehmen zu bieten hat, sondern Entwicklungen, die etwas hintendran sind. Aber durch derartige Vorgehensweisen ließe sich zumindest plausibel machen, daß trotz relativer Abschottung der Märkte alle, die wollen, über ein halbwegs aktuelles Niveau verfügen.

    Vielleicht ließe sich Andro da als Moderator einfügen, ich bin in der Lore der Beiden nicht so tief drin.

    Ein Problem an den MN-Nachrichten scheinen mir nicht selten fehlende Hintergrundinformationen. Man liest die Artikel kann aber nicht viel amit anfangen, wenn man in die betreffende MN nicht ohnehin involviert ist. Es wäre wohl nötig für ein intermikronationales Publikum zu schreiben und zum Beispiel Akteure im Spektrum zu verorten oder Parteien und die Politik der letzten Zeit zu skizzieren, also echter Journalismus. (Daß sehr fraglich ist, ob sich das im Ergebnis "lohnt", will ich nicht bezweifeln.)


    Warum ich dort selbst schon ewig nichts mehr veröffentlicht habe, ist eine gute Frage, mal davon abgesehen, daß ich meine Paßwörter nach über 10 Jahren wieder rauskramen müßte und daß das Schreiben guter Artikel Zeit kostet. Es ist wohl auch in den MNs selbst nicht anders, daß nicht mehr so viel Journalistisches publiziert wird. Früher hatte ich teils auch Zeitungen im pdf-Format gestaltet (jetzt natürlich nicht gerade in dem Umfange wie im RL), das habe ich ewig schon nicht mehr getan.

    Im Zuge der Neukonzeption Andros, sollte es versuchen unabhängiger zu werden, da die Annahme war, dass die Produktion eher "westlich" dominiert war.

    Auch wenn diese MN öffenkundig verflucht ist, ist das wohl auch weiterhin auf dem Plan. Ob damit aber irgendwelche Bedarfe gedeckt werden könnten, kann ich gerade nicht abschätzen.

    Hsinhai hätte vermutlich durchaus Interesse daran mit Andro zusammenzuarbeiten, was Mikroelektronik angeht, durchaus auch mit dem ganzen sozialistischen Lager (außer Tchino und erklärten Kritikern Hsinhais). Wobei natürlich die Frage scheint, ob Andro sich nicht eher nach Tchino orientieren will. Andro hat ja im Grunde zwei potentielle kommunistische Partner in Ostrenzien, die allerdings untereinander spinnefeind sind.

    Es gibt mindestens zwei Teilstaaten, welche sich in widersprechenden ( ;) ) Texten als Zentrum der futunischen Halbleiterindustrie sehen: Ubara Agares (Link) und Persuna. Dazu kommen Samar (Link) und Esir (Link). Anhand dieser Beispiele und der andererseits erwähnten fortgeschritten Digitalisierung inklusive Dienstleistungen und Vernetzung dürften zumindest die Megakonzerne Tiamat(mögliche Schwerpunkte Verkehr und Technik, militärische Hardware), Stiftung Persuna(elektronische Anwendergeräte) und Aszanah(Zubehör, Anwendergeräte) Hardwaregrößen sein. Aszanah und die Akademie von Persuna auch Softwareentwickler.


    Von den futunischen Außenbesitzungen dürften Ashar auf Lehim und Diyarasu sicher als passende Standorte hervorstechen.

    Tritt Futuna eigentlich als Anbieter auf dem Weltmarkt auf oder ist das Fertigung von Futunen für Futunen, die für Fremde nicht kaufbar ist?


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    In eigener Sache dazu, daß Nationalchinopien grundsätzlich überall hin liefert, wo keine Kommunisten oder akute Gefahr in diese Richtung besteht. Nationalchinopien ist allerdings nicht im gleichen Maße Billiglohnland wie die Volksrepublik sondern eher in der Nähe von Taiwan oder dem (einstmaligen) aufsteigenden Japan.


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    Interessant ist der Fall des dauerreservierten Tchino, ich glaube, da kann man nach Clausis Aussagen fast ähnliche Potenz annehmen wie im RL-China allerdings noch weniger geöffnet und eventuell technisch etwas hintendran. Man kann es jedenfalls im Konzert der Technologiemächte meines Erachtens nicht außer Betracht lassen, wenngleich, die Festlegungen da natürlich an Clausi sind.

    Wer sieht sich denn als Produzent von Hardware?

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    Ich würde Nationalchinopien ein breites Spektrum zutrauen, aber angesichts seiner "nur" 70 Millionen Einwohner dürfte es für die ganz großen Würfe vielleicht auch auf Technologieaustausch und Zusammenarbeit angewiesen sein (was durch die geopolitisch unsichere Lage eventuell gefährdet sein könnte; hier fehlt einfach Ausgestaltung wie weit man sich gegen Tchino und Hsinhai abgesichert hat).


    Hsinhai (270 Millionen Einwohner) wird sich auch dran probieren, vermutlich mit mäßigem Erfolg und gigantischen Ausschußraten und Spionage.


    In Masowien (10-15 Millionen Einwohner) wird man vermutlich auch sich bemühen, irgendwie IT zu entwickeln und zu bauen. (Wobei es da durchaus drauf ankommen dürfte, inwieweit man als sozialistischer Staat auf dem Weltmarkt einkaufen kann.)


    Wiedemünde (etwa 200 Tsd. Ew.) wird als kleiner Stadtstaat min politisch heikler Lage eher nicht als Produzent auftreten - allenfalls Fragemente.


    Korland (5. Mill. Ew.) Es besteht an Digitalisierung auf breiter Basis bisher nicht mal wirklich Interesse: Naja, Fertigung von elektromechanischer Vermittlungstechnik, analoger Funktechnik (Radio Fernsehen), Elektronenröhren und primitive und Transistorenfertigung u.ä wird bestehen, ansonsten wird echte IT im modernen Sinne fremdbezogen

    Dass das RL-Internet militärische Wurzeln in den USA hat, ist ja bekannt, aber für das MN-Internet scheint mir das angesichts starker Rivalitäten unter den MNs und keiner Supermacht nicht so ganz tauglich. (Vielleicht sehe ich das aber auch falsch.)


    Ob das MN-Internet in so etwas wie PRESTEL/Minitel/BTX-Netzen wurzeln mag, die dann irgendwann zusammengeschaltet wurden?


    PS: Daß es in vielen deutschsprachigen MNs "Weltnetz" genannt wird, könnte seine Ursprünge nach Dreibürgen o.ä. plausibel machen, das hielte ich aber für überspreizt.

    Irgendwie schiene mir das Sinnvollste, wenn wir mal zu eruieren versuchen würden, wer überhaupt mit wem verbunden ist (Grenze für Grenze durchgehen, ob es paßt ggf. nachfragen, wenn es eine kritische Grenze ist) und wer nicht und was es so an Infrastruktur wie Kommunikationssatelliten gibt - wobei jeder bedenken muß, daß er seine Satelliten auch irgendwie hochbekommen muß, wenn er keine Großmacht ist.


    Für die Unanwesenden müßte man mal sehen, wie weit sich das abschätzen läßt.


    Eventuell könnte man das in Form einer Karte darstellen, aber da überlege ich selbst noch.


    Aber etwas systematisieren sollten wir das auch, ob die Verbindung jetzt Hightechglasfasern mit immenser Datenrate sind oder 20 blanke Drähte für handvermittelte Telephongespräche. Daher vielleicht erst mal über die Systematik reden, bevor Aussagen zu konkreten Ländern kommen.


    Was hat es? Prinzipiell doch wohl Telegraphie, Telephonie, Telex (Fernschreiber), digitale Standards die Daten transportieren (RL dürfte grenzüberschreitend die Analogtechnik komplett abgelöst sein), bei letzteren tut vielleicht Differenzierung not. Es gibt: Überirdisch: Freileitung (blanke Drähte); Luftkabel (isolierte Drähte), auf Masten verlegte Glasfaser; Unterirdisch: Kabel mit klassischen Drähten, Koaxialkabel und Glasfaser. (Gibt vielleicht weiteres.)


    PS: Eine Beantwortung muß aber gewiß immer vage möglich sein, sonst wird es zu exklusiv.

    Zitat

    Abermals spricht nicht Dschou An.


    Wir stehen auf dem Standpunkt, daß diese Organisation eine Bürde für die Konferenz der Nationen darstellen würde, als sie eine wirtschaftspolitische Richtungsentscheidung zu sein scheint. Für unsere Volkswirtschaft ist das Prinzip der Eigenständigkeit und Unabhängigkeit ein wichtiger Grundsatz, der es erlaubt unsere, souveränen Rechte unabhängig auszuüben.


    Gegen das Ziel einer immer stärkeren Vernetzung wehren wir uns. Jede Nation muß das selbst entscheiden können und darf auch nicht mittelbar dazu gedrängt werden. Die Konferenz der Nationen muß wirtschaftspolitisch neutral bleiben, das kann sie aber nicht, wenn sie sich Unterorganisationen schafft, die wirtschaftspolitisch nicht neutral sind, sondern Zielsetzungen ökonomischer Globalisierung verfolgen.


    *so* Ich möchte darum bitten, auf den jeweils letzten Beitrag angemessene Zeit zum Antworten zu lassen, das hier ist nicht mit einem MN-Parlament zu vergleichen. Falls etwas schneller durchgehechelt werden soll, wird man sich bestimmt auch irgendwie einig.*so*

    Da Dschou An ja jetzt Mitglied des Sekretariats ist spricht nicht er, sondern eine andere Person.


    Unsere Währung ist eine Binnenwährung, Außenhandel wird in Fremdwährung oder in Form von Tauschgeschäften abgewickelt, von Touristen abgesehen, zum staatlich festgelegten Kurs, bekommt unsere nationale Währung kein Ausländer legal in die Hände. So wird Spekulationsgeschäften wirksam vorgebeugt. Wir sind allenfalls an einer Organisation interessiert, die sich die Abschaffung der Devisenspekulation usw. auf die Fahnen schreibt, mit der sich gierige Kapitalisten ohne Leistung an denen bereichern, die für ihr Geld arbeiten.