Beiträge von Vladimir Ivanovich Makarov

    Als die Generalsekretärin die Abstimmung über die Aufnahme der Freien Irkanischen Republik einleitet, strafft sich die Delegation der Sowjetföderation Andro in präziser Harmonie zu ihrer Haltung. Der leitende Delegierte, Wladimir Iwanowitsch Makarow, hebt die Hand mit einer festen, überzeugten Bewegung. Keine Unsicherheit, keine Zögerlichkeit – ein klarer Ausdruck der engen Freundschaft und des gegenseitigen Respekts zwischen Andro und Irkanien. Die Entscheidung wird mit der gebührenden Würde und Entschlossenheit vollzogen, die dem Anlass angemessen ist.


    Die Delegation zeigt durch ihre ruhige, konzentrierte Haltung, dass diese Anerkennung nicht nur eine diplomatische Formalität, sondern ein bewusster Akt der Verbundenheit mit einem geschätzten Partner ist. In der Miene Makarows liegt ein Anflug von Stolz, als er die Hand langsam wieder senkt, nachdem die Zustimmung zur Aufnahme der Freien Irkanischen Republik offiziell bekundet wurde.



    Protokollnotiz der Sowjetföderation Andro


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    lassen Sie mich Ihnen eines sagen: Die Freie Irkanische Republik — was für ein unglaubliches Land. Wirklich unglaublich. Stark, selbstbewusst, voller großartiger Leute, die wissen, was sie wollen und wie man es erreicht. Ein Land, das seine Prinzipien niemals verrät, das Stärke zeigt, wo andere schwächeln. Sie haben sich ihren Platz in dieser großartigen Konferenz ehrlich und hart erarbeitet, glauben Sie mir. Ihre Geschichte? Absolut fantastisch. Eine Geschichte voller Mut, voller großer Entscheidungen und noch größerer Erfolge. Ihre Entschlossenheit? Noch fantastischer, wirklich phänomenal. Kein Wanken, kein Zaudern — nur glasklare Stärke. Nur wenige Nationen auf dieser Welt zeigen so viel Herz, so viel Charakter, so viel Stolz wie die Freie Irkanische Republik. Wir sind unglaublich stolz, an ihrer Seite zu stehen, wir freuen uns auf große, sehr große Dinge, die wir gemeinsam erreichen werden – bessere Handelsbeziehungen, stärkere Allianzen, gigantische Fortschritte. Irkanien ist ein Gewinner, ein absoluter Gewinner. Wahrscheinlich einer der besten, den man sich überhaupt wünschen kann. Wir glauben an sie, wir setzen auf sie, und ich sage Ihnen: Mit Irkanien wird die Zukunft großartig, einfach großartig.

    Ich finde schon richtig, dass die noch Gäste nicht einfach drauf los plappern und die Konferenz die Möglichkeit hat über die Aufnahme in "Ruhe" zu beraten. Allerdings ist es etwas awkward, wenn der Gast mit der "Vorstellung der eigenen Nation" zuletzt an der Reihe ist.

    Vielleicht sind drei Phasen tatsächlich zielführend,

    1. Vorstellung,
    2. Mitgriederdiskussion und
    3. Antwort auf offene Fragen.

    Lass mich das bitte richtigstellen:


    Dein Zitat ist aus der Sitzung mit/bezüglich Molillo, welches selbst kein Mitglied der KdN ist. Andro ist hier Antragsteller.


    Andro erhält in "Beratung über die Feststellung der Souveränität der Neuen Androischen Sovietföderation" im Post 12 das Rederecht, mit den Worten:


    Die Андроанская Федерация bat ebenso als [...] Gast hier sprechen zu dürfen ... Aus diesem Grund erteile ich dem Herrn Vladimir Makarov als Delegierten der Föderation das Wort.


    Ich empfinde dieses Vorgehen, das Rederecht im Verlauf zu erteilen, als angemessen.

    Sollte das als Beleidigung gemeint sein...


    Es stellt sich zunächst eine grundlegende Frage: Wie kann eine bloße Tatsache als Beleidigung gewertet werden? Eine Tatsache ist definitionsgemäß ein objektiver Umstand, der sich – unabhängig von persönlicher Empfindung – auf nachvollziehbare Realität stützt. Sie mag unbequem sein, vielleicht unerwünscht oder unerwartet, aber das allein macht sie noch lange nicht zu einer Beleidigung. Beleidigungen basieren auf Intention, auf einer gezielten Herabwürdigung, auf persönlichem Angriff. Eine Tatsache hingegen – kühl, nüchtern, emotionslos – besitzt keine solche Absicht. Wer also eine Tatsache als Beleidigung empfindet, sollte sich möglicherweise eher mit der Realität als mit dem Überbringer dieser befassen.


    Was jedoch die unterstellten Ablebenswünsche betrifft, so möchte ich entschieden betonen, dass wir uns auf einer Ebene der Bekanntschaft bewegen, die dafür keineswegs ausreicht. Um eine qualifizierte, ernstzunehmende Meinung über das Lebensende eines Menschen zu äußern – sei es hypothetisch oder konkret –, bedarf es mindestens eines tiefergehenden Einblicks in dessen Wesen, Wirken oder Relevanz für das persönliche oder gesellschaftliche Umfeld. Eine solche Verbindung existiert in unserem Fall nicht.


    Wünsche hinsichtlich des Ablebens setzen – neben einem ausgeprägten persönlichen Bezug – eine emotionale Involviertheit voraus, sei es durch Enttäuschung, Verletzung, Hass oder eine andere intensive Form der Auseinandersetzung. Keine dieser Voraussetzungen ist hier gegeben. Daher wäre es vermessen, mir eine solche Regung zu unterstellen, ganz gleich ob ernsthaft oder im Ton der Provokation.


    Ich bewege mich seit über 20 Jahren im und mit dem Internet – einer Welt, die ich nicht nur beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet, durchlebt und geprägt habe. Hier habe ich gelernt, gedacht, diskutiert, gestritten und gelacht. Wer sich in diesem Raum zurechtfindet, wer wirklich hier ist, versteht die ungeschriebenen Gesetze dieses digitalen Terrains.


    Und eines dieser Gesetze lautet: Wer hier auftaucht und plötzlich mit dem "Sie" um sich wirft, hat entweder die Kultur dieses Ortes nicht verstanden – oder ist schlicht nicht wirklich hier. Das Internet ist nicht das Wartezimmer eines Amtsgerichts. Es ist ein Ort der Direktheit, des schnellen Austauschs, der Ideen und des Widerstands gegen unnötige Förmlichkeit.


    Das "Du" ist keine Respektlosigkeit – es ist das Gegenteil: ein Zeichen von Zugehörigkeit, Augenhöhe und Vertrautheit in einer Gemeinschaft, die sich über Grenzen, Alter und soziale Schichten hinwegsetzt. Wer in diesen digitalen Raum tritt und darauf besteht, gesiezt zu werden, offenbart nicht nur eine gewisse Distanz, sondern manchmal auch ein Missverständnis dessen, worum es hier eigentlich geht.


    Ich bin kein Tourist im Netz, kein Wochenendgast auf einem Server – ich bin seit zwei Jahrzehnten Teil dieser Welt. Ich kenne ihre Ecken, ihre Abstürze, ihre Memes, ihre Dynamiken, ihre Konflikte – und auch ihre Menschen. Und ja, ich habe gesehen, wie sich Ton, Tempo und Trends verändert haben. Aber eins bleibt konstant: Das "Du" ist keine Frage der Höflichkeit, sondern des Verständnisses.


    In diesem Sinne: Wer sich hier siezt, ist nicht wirklich hier – sondern irgendwo da draußen, mit schlechtem WLAN und einem Faxgerät im Herzen.

    So hatte ich das mWn bei Andro zumind gehandhabt. Wegen den ganzen Beitritten hab ich das glaube ich wegen diesem Masseverfahren nicht mehr erwähnt. Das tut mir leid. Kannst ja am Schwarzen Brett eine Erklärung zur Anerkennung noch schreiben. Dort ist das vllt sogar etwas prominenter platziert.

    Ah, dann hab ich anscheinend darauf verzichtet.


    ...


    Nachdem sie das gesagt hatte blätterten beinahe simultan sie und ihre beiden Helfer:innen die Blätter um und sie begann in der Tagesordnung voran zu schreiten.


    »Dann fahren wir nun in der Tagesordnung fort. Die Андроанская Федерация bat ebenso als – eventuell noch – Gast hier sprechen zu dürfen um die Erwägungs- und Beweggründe darlegen zu können. Aus diesem Grund erteile ich dem Herrn Vladimir Makarov als Delegierten der Föderation das Wort.«


    Andro hatte am Anfang auch kein Rederecht.

    In einem weiteren markanten Moment der Vollversammlung signalisiert die Delegation der Sowjetföderation Andro in einem Akt wohlüberlegter Geste ihre Anerkennung des Dominion of Cranberra. Die Geste – bedächtig, kontrolliert und von diplomatischer Stringenz getragen – unterstreicht die Überzeugung, dass auch das Dominion of Cranberra ein signifikanter und strategisch relevanter Partner in der internationalen Gemeinschaft ist. Diese Zustimmung wird nicht in Worte gefasst, sondern durch die ruhige, aber bestimmende Körpersprache der Andro-Delegierten vermittelt, die damit ein klares Bekenntnis zu einer gemeinsamen Zukunft abgeben.

    Mit einer ruhigen und zugleich entschlossenen Geste verkündet die Delegation Andros ihre Zustimmung zur Anerkennung des Königreichs Targa. In diesem Augenblick, in dem Präzision und diplomatisches Kalkül gleichermaßen zählen, wird das Königreich Targa als gleichberechtigter und würdiger Akteur in der internationalen Arena bestätigt. Die Andro-Delegation zeigen durch ihrer Handbewegung und die angespannte, doch konzentrierte Miene, dass die Anerkennung mit Bedacht und langfristiger außenpolitischer Strategie verbunden ist – ein klares Bekenntnis zu den gemeinsamen Werten und zu einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit.

    In einem feierlichen und zugleich strategisch kalkulierten Moment hebt die Delegation der Sowjetföderation Andro in präziser Abstimmung ihr Handzeichen, um die Anerkennung der Sozialistischen Bananenrepublik Severanien zu bekunden. Die Atmosphäre ist gespannt, aber entschlossen; die Andro-Delegierten zeigen mit ausdrucksstarker Körpersprache, dass sie diese ideologisch verbündete Nation – ein Staat, der im Geiste der Solidarität und des internationalen Sozialismus handelt – ausdrücklich unterstützen. Kein überflüssiges Wort, sondern eine klare, gestische Zustimmung, die sowohl Stärke als auch strategischen Weitblick signalisiert.

    Als die Generalsekretärin zur Abstimmung über die Anerkennung des Imperium Ladinorum aufruft, bleibt die Delegation der Sowjetföderation Andro vollkommen reglos. Kein Wort wird gewechselt, kein Blickkontakt hergestellt – stattdessen herrscht eine kühle, disziplinierte Stille. Der leitende Delegierte, Wladimir Iwanowitsch Makarow, verschränkt ruhig die Arme und lehnt sich mit gemessener Ruhe zurück.


    Sein Blick bleibt unbewegt nach vorn gerichtet, ohne einen Hauch von Zustimmung oder Beteiligung zu signalisieren. Kein Handzeichen folgt – weder Zustimmung noch Enthaltung. Die Geste ist subtil und doch in der Sprache der Diplomatie überdeutlich: Andro verweigert die Anerkennung.


    Ein leises Nicken, kaum wahrnehmbar, markiert den Moment, in dem die Abstimmung weitergeht – nicht als Zustimmung, sondern als bewusstes Fortschreiten. Die Haltung der Delegation bleibt ruhig, doch in ihrer Zurückhaltung liegt ein unmissverständliches politisches Statement.


    Die übrigen Delegierten Andros folgen dem Beispiel ihres Leiters: aufrecht, aufmerksam, aber ohne Regung. Ihre Körpersprache vermittelt klar, dass diese Ablehnung nicht impulsiv ist, sondern das Ergebnis klarer Abwägung – still, aber bestimmt.

    Während der Delegierte spricht, bleibt Wladimir Iwanowitsch Makarow in seiner Haltung unverändert, doch seine Augen verfolgen aufmerksam jede Nuance der Argumentation. Mit einer Mischung aus Gelassenheit und strategischer Neugier lehnt er sich in seinem Sitz zurück. Er weiß: Das Vorgehen der Generalsekretärin in dieser Angelegenheit wird einen Präzedenzfall schaffen – einen, der für künftige Entscheidungen von entscheidender Bedeutung sein könnte. Seine Finger trommeln in langsamem, gleichmäßigem Rhythmus auf die Tischkante, während er die nächste Entwicklung mit scharfem Interesse erwartet. Die übrigen Mitglieder der Delegation zeigen eine ähnliche Haltung: ruhig, diszipliniert und aufmerksam. Kein unnötiges Flüstern, keine sichtbare Emotion – nur konzentrierte Wachsamkeit. Jede ihrer Bewegungen spiegelt die Gewissheit wider, dass in diesem Moment nicht nur über Ladinien, sondern über die zukünftige Dynamik der Konferenz entschieden wird.