Beiträge von Vladimir Ivanovich Makarov

    Es ist kein Demos anwesend, die Gewalt ging hier nie vom Volke aus.


    Du hast dich selbst entschieden, diese Threads und Posts zu ignorieren. Du hast diese Funktion vom WBB genutzt. Palsdorf ist inaktiv, Hannah dauerhaft abwesend. Die Konferenz hat kein Vertrauen mehr in das Sekretariat, das bestätigt sie dir im Übrigen gerade.


    Ihr hättet SimOn einfach still sein sollen und euch SimOff entschuldigen können. Vielleicht hättet ihr (RL) sogar eine zweite Amtszeit bekommen.

    Es tut mir leid, dass ich hier nicht Bescheid gegeben habe, ich habe denen mit denen ich viel auf den MNs unterwges bin gesagt, dass es bei mir gerade nicht geht. Ich habe nur erwartet, dass wenn man mich jetzt auf Discord beleidigen kann, dass man es dann auch schafft mich darauf hinzuweisen, dass hier was anliegt. Ich finde es gab bessere Wege damit umzugehen (klar von mir) aber jetzt auch von anderen.

    Diese Nachricht wurde an jemand Anderen verfasst, ich werde sie aber nicht neu schreiben, da sie den Kern trifft.

    Zitat

    Kann sie gerne machen, ist sicher auch schwer für sie. Es geht auch weniger darum, als viel mehr um die Sache an sich. Wir haben uns gerade wie ein Phönix begonnen aus der Asche zu erheben und dann kommen sie und sorgen für Chaos, dass man keine Lust mehr hat weiterzumachen. Marvin ignoriert mich halt in den Foren und weint dann, dass er wichtige Nachrichten nicht bekommt. Ich hätte auch einfach eine Woche im Plenum sitzen können und wäre dann mit Andro ausgetreten, aber ich habe die Situation, Interesse an der Konferenz, dann als neue Realität akzeptiert. Wie gesagt, es waren drei Sekretäre und keiner hat über einen Monat lang reagiert, zum Teil noch länger, auf der CartA wären sie gelöscht worden. Jeder hat auf den Anderen gewartet oder nicht einmal gesagt, dass man nicht kann/will.


    Das ärgert mich. Die Art und Weise, wie man meint, man könne sich ewig herausnehmen und dann einfach so tun, als wäre nichts gewesen.

    Fragt sich nach der außerordentlichen Sitzung, ob das hier ein Scherz sein soll.

    der lagowische Vertreter erhebt sich und verlässt den Saal

    Exzellenzen, sehr geehrte Damen und Herren, werte Kolleginnen und Kollegen,


    ich erlaube mir, mit dem gebotenen Respekt vor diesem Saal und vor dem Amt, das viele von uns vertreten, das Wort zu ergreifen, lassen Sie mich eingangs eines unmissverständlich festhalten:


    Die Sowjetföderation Andro erkennt die von der Versammlung beschlossene Sitzungsleitung durch die Delegation Eulenthals ausdrücklich an. Die Übergabe der Sitzungsführung erfolgte auf Wunsch des Plenums, sie war korrekt, transparent und entspricht dem Geist dieser außerordentlichen Sitzung. Andro erhebt keinen Anspruch auf Leitung und hat dies zu keinem Zeitpunkt getan.


    Gerade weil wir diese Entscheidung respektieren, ergreife ich nun das Wort nicht als Sitzungsleiter, sondern als gleichberechtigtes Mitglied dieser Versammlung, allerdings als eines, das sich durch die jüngsten Ereignisse zu einer klaren, ausführlichen und dokumentierten Stellungnahme verpflichtet sieht.


    Soeben hat Herr Leszek Kamiński, Mitglied des amtierenden Sekretariats, den Saal betreten und die Übergabe der Sitzungsleitung gefordert. Diese Forderung richtet sich formal an Andro, welches die Sitzungsleitung längst nicht mehr inne hat, somit faktisch an die Versammlung insgesamt, da die Sitzungsleitung bereits ordnungsgemäß auf Eulenthal übertragen wurde. Dennoch macht das Auftreten Herrn Kamińskis eine Klarstellung unumgänglich.

    Ich werde daher nicht polemisieren, sondern chronologisch, sachlich und überprüfbar darlegen, warum die Sowjetföderation Andro nicht bereit ist, der Konferenz unter dem faktischen Einfluss des bisherigen Sekretariats - und damit auch unter Herrn Kamiński - weitere Zeit zu schenken.


    Erstens: Es ist Tatsache, dass Herr Kamiński der Konferenz seit Februar 2025 ferngeblieben ist. Diese Abwesenheit ist kein rein persönliches Versäumnis; sie hat institutionelle Folgen. Wenn Mitglieder des Sekretariats sich dauerhaft der Arbeit entziehen, dann verliert das Amt in der Wahrnehmung der Mitgliedstaaten und der Öffentlichkeit seine Handlungsfähigkeit. Ein Sekretariat, dessen Mitglieder über Monate nicht präsent sind, verliert nicht nur operative Fähigkeit, sondern auch politische Legitimität. Das ist eine objektive Beobachtung, keine Polemik.


    Zweitens: Am 21. November 2025 hat die Sowjetföderation Andro — in voller Verantwortung gegenüber dieser Versammlung nach längerer Beobachtung und interner Beratung — formell gefordert, das Verfahren zur Neuwahl des Generalsekretariats einzuleiten. Wir setzten eine Frist von sieben Tagen für eine schriftliche Bestätigung der Einleitung dieses Verfahrens. Diese Maßnahme war nicht impulsiv, sie war notwendig: Sie zielte darauf ab, ein geordnetes, transparentes und kollegiales Verfahren zu eröffnen, mit klaren Fristen, Verantwortlichkeiten und Mitwirkung aller Mitgliedstaaten.


    Drittens: Die gesetzte Frist verstrich ohne jede Reaktion. Weder schriftlich noch mündlich sind Antworten eingegangen. Kein offizielles oder inoffizielles Zeichen aus dem Generalsekretariat, das uns hätte veranlassen können, an der Ernsthaftigkeit der Lage zu zweifeln, und zwar zugunsten eines Verbleibs des Status quo. Stattdessen herrschte und herrscht Stillschweigen.


    Viertens: Auf diese Untätigkeit reagierte Andro, wie es seine Pflicht gegenüber der Konferenz ist: Am 30. November 2025 luden wir alle Mitglieder dieser Versammlung ein, nicht als Akt der Provokation, sondern als notwendige Maßnahme, um die Handlungsunfähigkeit zu thematisieren und um kollegial eine Lösung herbeizuführen. Dieses Vorgehen war eine ultima ratio für den Fall, dass die Leitung der Institution nicht in der Lage war, die erforderlichen Schritte zur Sicherung ihrer Funktionsfähigkeit einzuleiten.


    Fünftens: Internationale Medien berichteten am 1. Dezember 2025 über die Situation - Berichte, die dokumentiert sind und die ein öffentliches Interesse an der Frage des Fortbestandes und der Legitimität dieser Konferenz widerspiegeln. Dieses öffentliche Echo ist kein nebensächliches Detail; es ist ein Indikator dafür, dass das Versagen, innerinstitutionelle Probleme zu adressieren, die Glaubwürdigkeit unseres multilateralen Zusammenwirkens beschädigt - nicht nur intern, sondern auch gegenüber den Bevölkerungen, die uns die Vertretung ihrer Interessen anvertraut haben.


    Vor diesem Hintergrund spreche ich nun Klartext, denn diplomatische Zurückhaltung darf nicht zur Deckung von Untätigkeit werden:


    Die Sowjetföderation Andro ist, und war es zu keinem Zeitpunkt, bereit, die Leitung dieser außerordentlichen Sitzung unbedacht preiszugeben. Wir haben die Leitung übernommen, weil die Situation es erforderte. Wir haben angeboten, die Ordnung und das Verfahren in den Dienst des Plenums zu stellen. Wir haben uns zurückhaltend, aber entschlossen verhalten, um dem Saal eine souveräne Entscheidung zu ermöglichen. Nunmehr macht Herr Kamiński Anspruch auf die Übernahme der Sitzungsleitung geltend, angesichts der geschilderten Fakten eine Forderung, die nicht haltbar ist.


    Ich stelle daher fest und fordere das Plenum auf, zur Kenntnis zu nehmen:


    1. Dass ein Mitglied des amtierenden Sekretariats, das sich seit Februar 2025 der aktiven Arbeit der Konferenz entzogen hat, nicht ohne Weiteres die Legitimation besitzt, in einer Situation, in der die Handlungsfähigkeit des Sekretariats in Frage steht, die Leitung einer außerordentlichen Sitzung zu übernehmen;
    2. Dass die Sowjetföderation Andro am 21. November 2025 fristgerecht und formell die Einleitung eines Neuwahlverfahrens verlangt hat und dass diese Forderung unbeantwortet blieb;
    3. Dass Andro am 30. November 2025 alle Mitgliedstaaten einberufen hat, um diesen Mangel an Reaktion zu überbrücken und eine kollektive Lösung herbeizuführen;
    4. Dass die internationale Berichterstattung vom 1. Dezember 2025 die Situation zusätzlich zu den innerstaatlichen Bedenken in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt hat;
    5. Dass die Sowjetföderation Andro nicht gewillt ist, der Konferenz unter der faktischen Leitung oder dem Einfluss eines Sekretariats, dessen Mitglieder sich der Arbeit entzogen haben oder dessen Funktionsfähigkeit zweifelhaft ist, weitere Zeit zu schenken.

    Ich betone ausdrücklich:

    Andro stellt nicht die Person Herrn Kamiński als solche infrage. Wir stellen das System, die Arbeitsweise und die unterlassene Wahrnehmung des Mandats infrage. Und wir stellen infrage, dass ein Sekretariat, das auf eine formelle Fristsetzung und eine Vollversammlung nicht reagiert hat, nun wieder handlungsleitend auftreten kann, ohne dass diese Fragen geklärt sind.


    Deshalb ist unsere Position klar und unverrückbar:

    • Andro erkennt die Sitzungsleitung Eulenthals an.
    • Andro erkennt jedoch nicht an, dass das bisherige Sekretariat durch verspätetes Erscheinen oder formale Ansprüche seine volle Autorität automatisch zurückerlangt.
    • Andro ist nicht bereit, weitere Wochen oder Monate in einen Zustand institutioneller Schwebe zu investieren.


    In diesem Saal gilt es nun, klare, rechtsstaatliche und kollegiale Schritte zu setzen. Ich schlage dem Plenum deshalb die folgenden Maßnahmen vor, nicht als Einmischung eines einzelnen Mitgliedstaates, sondern als strukturierte Empfehlung zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und Glaubwürdigkeit dieser Institution:


    1. Die sofortige Feststellung durch die Vollversammlung, dass das derzeitige Sekretariat seine Pflicht zur ordnungsgemäßen Amtsführung nicht erfüllt hat, soweit dies den in dieser Sitzung vorgelegten Tatsachen entspricht.
    2. Die vorläufige Aussetzung der Befugnisse jener Sekretärinnen und Sekretäre, deren anhaltende Abwesenheit, Untätigkeit oder Nichtreaktion dokumentiert ist, bis das Plenum abschließend über ihre Abberufung oder Fortbestehen entscheidet. Diese Maßnahme ist rein administrativ - sie dient der Handlungsfähigkeit, nicht der Bestrafung.
    3. Die Bestellung einer neutralen, kleinen, von der Vollversammlung bestätigten Übergangsgruppe - mit dem klaren Mandat, die praktischen Schritte zur Einleitung eines transparenten Wahlverfahrens zu koordinieren. Diese Übergangsgruppe hat ausschließlich provisorische, administrative Aufgaben und keine dauerhafte Exekutivkompetenz.
    4. Die sofortige Einberufung und Durchführung eines Verfahrens zur Abberufung und Neubesetzung des Sekretariats in Übereinstimmung mit den in der Charta vorgesehenen Regeln - oder, falls diese Regeln unzureichend sind, in Anwendung eines vom Plenum beschlossenen ad hoc-Verfahrens, das frei von Interessenkonflikten und offen für alle kandidierenden Delegationen ist.
    5. Als vordringliche Aufgabe des neuen Sekretariats: die Erstellung eines verbindlichen Mitgliederregisters, die Klärung der Stimmberechtigungen und der Teilnahmeberechtigungen aller Delegationen sowie die Ausarbeitung und Vorlage einer überarbeiteten Satzung nach Abschnitt II Punkt 5 der Charta, die genaue Zuständigkeiten, Vertretungsregeln, Rechenschaftsmechanismen und Verfahren regelt.


    Ich höre bereits das Einwenden einiger Stimmen, die sagen mögen: „Wir müssen der Institution Zeit geben. Ein abruptes Vorgehen könnte schädlich sein.“ Ich antworte: Zeit, die ungenutzt verstreicht, ist keine Geduld! Sie ist der Beitrag zur Bedeutungsverlust der Institution. Wenn wir die grundsätzlichen Mängel nicht jetzt adressieren - jetzt, wo die Missstände offenkundig und öffentlich sind, wird diese Versammlung Schritt für Schritt ihre Relevanz einbüßen. Die Staats- und Regierungschefs, die uns entsandt haben, erwarten von uns nichts weniger als Verantwortung, Klarheit und die Bereitschaft zum Handeln.


    Gleichzeitig sei betont: Die Sowjetföderation Andro verfolgt keinen Alleingang. Wir streben keinen persönlichen Vorteil, wir streben keine Machtposition an. Unser einziges Interesse ist die Wiederherstellung eines verlässlichen, transparenten und handlungsfähigen multilateralen Forums. Daher schlagen wir vor, dass alle Schritte, die wir hier vorschlagen, unmittelbar der Abstimmung durch diese Vollversammlung unterliegen und dass keinerlei Maßnahme ohne die Zustimmung des Plenums vollzogen wird.


    Zu Herrn Kamiński und jenen Mitgliedern des Sekretariats, die jetzt oder in Zukunft um die Leitung dieses Saales ersuchen: Wir werden jede formelle Bewerbung respektieren und prüfen. Aber wir werden nicht die Zeit verlängern, die diese Versammlung unter einem Tatbestand der Untätigkeit oder der Unklarheit verbringt. Wer diese Versammlung leiten will, muss erstens präsent sein, zweitens kommunizieren, drittens Rechenschaft ablegen und viertens bereit sein, die strukturellen Mängel offen mit anzugehen - nicht sie zu verschleppen.


    Ich fordere daher das Plenum auf:


    1. Über die sofortige Feststellung der Handlungsunfähigkeit des amtierenden Sekretariats abzustimmen;
    2. Falls diese Feststellung angenommen wird, die Abberufung der betroffenen Sekretärinnen und Sekretäre vorzubereiten und die Modalitäten der Neubesetzung in Übereinstimmung mit den vorhin skizzierten Prinzipien zu bestimmen;
    3. Bis zur Wahl des neuen Sekretariats eine Übergangsgruppe einzusetzen, die die ordnungsgemäßen Wahlmodalitäten vorbereitet;


    Abschließend: Wir stehen an einem kritischen Punkt. Entweder wir handeln jetzt, mit Klarheit und Entschlossenheit, oder wir liefern die Bühne dem Aushöhlen unserer eigenen Institution. Die Sowjetföderation Andro hat gehandelt; wir haben gefordert, wir haben eine Frist gesetzt, wir haben die Vollversammlung einberufen. Nun liegt es an Ihnen allen in diesem Saal, an allen hier vertretenen Nationen, zu entscheiden, ob diese Konferenz weiterhin ein Instrument ernsthafter, multilateraler Arbeit sein soll oder ob sie sich in ein administratives Phantom verwandeln darf.


    Wir stehen heute nicht vor der Frage, ob wir jemanden kränken oder beschämen. Wir stehen vor der Frage, ob diese Konferenz künftig regiert wird durch Verfahren oder durch das Prinzip „wer zuletzt den Raum betritt, hat wieder das Wort“.


    Die Sowjetföderation Andro ist bereit, jede Entscheidung des Plenums mitzutragen, sofern sie klar, transparent und verbindlich ist. Was wir nicht mehr mittragen werden, ist Unklarheit, Untätigkeit und die Vertagung von Verantwortung.


    Ich ersuche daher die Sitzungsleitung, die Wortmeldung Herrn Kamińskis nicht als Wiederaufnahme der Amtsführung zu werten, sondern als Beitrag, der – wie alle anderen – der Bewertung und Entscheidung dieser Versammlung unterliegt.


    In diesem Sinne beantrage ich formell die sofortige Abstimmung über die Feststellung der Handlungsunfähigkeit des amtierenden Sekretariats und über die Einsetzung einer Übergangsgruppe zur Vorbereitung geordneter Neuwahlen.


    Ich danke Ihnen.


    Exzellenzen, werte Delegierte,


    die Sowjetföderation Andro nimmt die Anmerkung Severaniens zur Kenntnis und erkennt an, dass ein Generalsekretär in der Tat repräsentative Aufgaben erfüllen kann, um Vertrauen und Bindung innerhalb der internationalen Gemeinschaft zu fördern. Dies ist ein Ziel, das wir grundsätzlich teilen.


    Andro möchte jedoch betonen, dass wir gegenwärtig ein noch fundamentaleres Problem sehen: Es ist derzeit schwer, den Mitgliedsstatus einzelner Teilnehmer der Konferenz überhaupt verlässlich festzustellen. Ohne eine klare Grundlage, wer zu dieser Versammlung gehört, wer stimmberechtigt ist und wer die Rechte und Pflichten eines Mitglieds wahrnimmt, bleiben viele strukturelle und organisatorische Maßnahmen, einschließlich repräsentativer Tätigkeiten, in der Wirkung ungesichert.


    Aus androischer Sicht muss daher zunächst Klarheit über den Status aller Mitgliedstaaten hergestellt werden. Erst auf dieser Grundlage kann diese Versammlung und das Sekretariat sinnvoll arbeiten, Aufgaben verteilen und auch repräsentative Maßnahmen planen.


    Wir schlagen daher weiterhin vor, dass ein Mitgliedsregister, eine Bestätigung der Teilnahmeberechtigung und gegebenenfalls ein Verfahren zur Aktualisierung des Status als vordringliche Aufgabe des neuen Sekretariats festgelegt werden.

    Exzellenzen, werte Delegierte,


    die Sowjetföderation Andro dankt der Delegation Eulenthals für die klare Strukturierung des weiteren Vorgehens. Ebenso danken wir Severanien für den eingebrachten Vorschlag, der aus dem nachvollziehbaren Wunsch nach Effizienz heraus entstanden ist.


    Andro möchte jedoch einen Punkt klarstellen, um Missverständnissen vorzubeugen:


    Die gegenwärtige Krise des Sekretariats war nicht primär eine Frage der Anzahl seiner Mitglieder. Sie war auch keinem Mangel an formaler Verantwortung im Sinne von Zuständigkeiten auf dem Papier geschuldet. Vielmehr war sie das Ergebnis einer klaren Abwesenheit von Vertretung, von Aktivität und von strukturierter Aufgabenwahrnehmung.


    Ein verkleinertes Sekretariat kann effizient sein, ebenso wie ein größeres handlungsfähig sein kann. Entscheidend ist nicht die numerische Reduktion, sondern:

    • ein klar definierter Auftrag,
    • verbindliche Verfahrens- und Rechenschaftsstrukturen,
    • und die Erwartung, dass das Sekretariat sichtbar handelt, kommuniziert und reagiert.


    Aus androischer Sicht ist daher der von der Sitzungsleitung vorgeschlagene Ansatz, ein dreiköpfiges Sekretariat mit einem klar umrissenen, zeitgebundenen Arbeitsauftrag zur Ausarbeitung der Satzung und Organisationsregeln, ein sachgerechter Mittelweg. Er verbindet Arbeitsfähigkeit mit innerer Pluralität und vermeidet zugleich eine erneute strukturelle Überforderung.


    Andro wäre daher zurückhaltend gegenüber einer weiteren Reduktion auf lediglich zwei Personen, solange nicht zuvor die institutionellen Grundlagen geschaffen sind, die ein solches Modell tragen könnten.


    Wir sprechen uns somit dafür aus, zunächst Struktur vor Personalabbau zu setzen. Erst wenn Verfahren, Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind, kann sinnvoll über weitere Verschlankungen entschieden werden.

    Exzellenzen, werte Delegierte,


    die Sowjetföderation Andro dankt der Delegation Eulenthals für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, insbesondere in ihrer Rolle als Gastgeber dieser Konferenz. Dieses Angebot ist ein konstruktiver Beitrag zur Überwindung der gegenwärtigen Lage.


    Ich möchte zugleich offen festhalten: Auch Andro war bereit, die Sitzungsleitung zu übernehmen, falls der Saal dies für notwendig oder zweckmäßig gehalten hätte. Unser Ziel war und ist jedoch nicht die Führung um ihrer selbst willen, sondern die Wiederherstellung von Ordnung und Verfahren.


    Entscheidend ist daher nicht, wer diese Sitzung leitet, sondern dass sie geleitet wird, und zwar mit dem Vertrauen der hier versammelten Staaten.


    Daher schlägen wir vor, das Angebot Eulenthals dem Plenum zur Entscheidung vorzulegen.


    Ich frage den Saal:

    Gibt es Einwände gegen die Übertragung der Sitzungsleitung für diese Sitzung an die Delegation Eulenthals?


    — kurze Pause —


    Ich stelle fest, dass keine Einwände erhoben werden, somit betrachtet Andro dies als Zustimmung des Plenums und übergibt der Delegation Eulenthals hiermit die Sitzungsleitung vollumfänglich.

    Da sich bislang keine Anwesenheit des Generalsekretariats feststellen lässt, halte ich folgendes hiermit für das Protokoll fest:

    Das Generalsekretariat ist zum Zeitpunkt der Eröffnung dieser Sitzung nicht anwesend.


    In Anbetracht dessen und im Bewusstsein, dass Andro nicht beabsichtigt, diese Sitzung zu dominieren oder sich unrechtmäßig an die Stelle des Generalsekretariats zu setzen, richtet sich nun eine weitere Frage an den Saal:


    Möchte eine andere Delegation die Leitung dieser Sitzung übernehmen oder eine gemeinsame, vorläufige Sitzungsführung vorschlagen?


    Andro steht bereit, diese zu unterstützen, aber nur auf Wunsch und im Konsens der anwesenden Nationen.


    Gibt es Vorschläge oder Wortmeldungen?


    Ist von der Fülle im Saal etwas beeindruckt und erhebt sich nach einer angemessenen Zeit, um in die Runde zu sprechen.


    Exzellenzen,

    werte Delegierte,

    geschätzte Vertreterinnen und Vertreter der Nationen,


    ich eröffne hiermit die außerordentliche Sitzung, zu der die Sowjetföderation Andro eingeladen hat. Wir danken allen Nationen, die dieser Einladung gefolgt sind – nicht im Namen Andros, sondern im Namen der Funktionsfähigkeit der Institution, die uns alle betrifft - betreffen sollte.


    Bevor wir fortfahren, möchte ich eine Frage stellen, die für den Fortgang dieser Zusammenkunft von grundlegender Bedeutung ist:


    Ist ein Vertreter oder eine Vertreterin des Generalsekretariats im Saal anwesend?


    Eine kurze Pause entsteht.

    Folgendes Schriftstück geht jeder Vertretung via Büro zu. Zusätzlich hängt es hier öffentlich aus.


    Sowjetföderation Andro

    Ständige Vertretung bei der Konferenz der Nationen

    Vladimir Ivanovich Makarov – Ständiger Vertreter


    An die Regierungen und Ständigen Vertretungen

    aller Mitgliedstaaten der Konferenz der Nationen


    Betreff: Einberufung einer außerordentlichen Sitzung aller Mitgliedstaaten zur Wahrung der Funktionsfähigkeit der Konferenz


    Sehr geehrte Exzellenzen,

    sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter,


    die Sowjetföderation Andro sieht sich infolge der jüngsten Entwicklungen verpflichtet, im Interesse der institutionellen Stabilität der Konferenz der Nationen zu handeln.


    Wie den Mitgliedstaaten bekannt ist, hat die Sowjetföderation Andro dem Generalsekretariat eine formelle Frist von sieben Tagen gesetzt, um eine Stellungnahme zur geforderten Einleitung von Neuwahlen des Generalsekretariats vorzulegen. Diese Frist ist verstrichen – ohne Antwort, ohne Reaktion, ohne jeglichen Hinweis auf die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Amt zu übernehmen.


    Das Schweigen des Generalsekretariats stellt nicht nur eine Missachtung eines ordnungsgemäßen diplomatischen Vorgangs dar, sondern manifestiert darüber hinaus eine faktische Handlungsunfähigkeit der amtierenden Geschäftsleitung.


    Aus diesem Grund beruft die Sowjetföderation Andro hiermit eine außerordentliche Vollversammlung aller Mitgliedstaaten der Konferenz der Nationen ein.


    Gegenstand dieser Sitzung ist:

    • Die formale Feststellung der Handlungsunfähigkeit des amtierenden Generalsekretariats.
    • Die Beratung über die unverzügliche Einleitung des Wahlverfahrens zur Bestellung eines neuen Generalsekretariats.
    • Wahl eines neuen Generalsekretariats.


    Termin: Die Sowjetföderation Andro schlägt als Datum den 01.12.2025 als Sitzungstermin vor.

    Ort: Plenarsaal der Konferenz der Nationen.


    Wir betonen:

    Dies ist keine Übernahme der Institution durch einen einzelnen Staat, sondern ein Akt kollektiver Notwendigkeit, um die Arbeitsfähigkeit eines multilateralen Forums zu sichern, das derzeit ohne Führung und ohne Reaktion dasteht.


    Die Sowjetföderation Andro ersucht alle Mitgliedstaaten dringend, an dieser außerordentlichen Sitzung teilzunehmen. Nur gemeinsames Handeln kann die Konferenz vor weiterer Erosion bewahren.


    Mit vorzüglicher Hochachtung,


    Vladimir Ivanovich Makarov

    Ständiger Vertreter der Sowjetföderation Andro

    bei der Konferenz der Nationen

    Sowjetföderation Andro

    Ständige Vertretung bei der Konferenz der Nationen

    V. I. Makarov – Ständiger Vertreter


    An das Sekretariat des Generalsekretariats

    der Konferenz der Nationen


    Betreff: Forderung nach unverzüglichen Neuwahlen des Generalsekretariats


    Sehr geehrte Damen und Herren,


    im Namen der Sowjetföderation Andro und in Ausübung meines diplomatischen Mandats sehe ich mich veranlasst, an das Sekretariat des Generalsekretariats eine formelle und unmissverständliche Forderung zu richten.


    Die Sowjetföderation Andro fordert daher unverzüglich die Einleitung des Verfahrens zur Neuwahl des Generalsekretariats. Dieses Verfahren hat:

    • ohne Verzögerung,
    • transparent,
    • unter Einbindung aller Mitgliedstaaten,
    • und in klar definierten Fristen

    durchgeführt zu werden.


    Bis zur Einleitung und ordnungsgemäßen Durchführung dieses Wahlprozesses wird die Sowjetföderation Andro ihre aktive Teilnahme an Beratungen und Plenarsitzungen ruhen lassen. Dies ist kein Zeichen des Rückzugs, sondern ein notwendiger Schritt, um die verbleibende Integrität der Konferenz zu schützen.


    Wir erwarten innerhalb von sieben Tagen eine schriftliche Antwort des Sekretariats mit der Bestätigung der Einleitung der Wahlvorbereitungen.


    Mit vorzüglicher Hochachtung,


    Vladimir Ivanovich Makarov

    Ständiger Vertreter der Sowjetföderation Andro

    bei der Konferenz der Nationen

    Stellungnahme der Delegation der Sowjetföderation Andro zur Erklärung der Freien Irkanischen Republik und zur Reaktion des Generalsekretariats


    Die Delegation der Sowjetföderation Andro nimmt mit Bedauern, jedoch nicht ohne Verständnis, die Entscheidung der Freien Irkanischen Republik zur Kenntnis, sich aus der Konferenz der Nationen zurückzuziehen.


    Der Austritt Irkaniens ist nicht bloß ein formaler Akt – er ist ein Symptom. Ein Symptom für strukturelle Defizite, die nicht ignoriert werden können: mangelnde Verfahren, fehlende Zielklarheit, inhaltliche Leere und ein diplomatisches Klima, das weder Reibung zulässt noch Entwicklung ermöglicht.


    Die Erklärung Irkaniens war deutlich, schlüssig und nicht polemisch. Sie hat Fragen aufgeworfen, die nach Antwort verlangen – nicht nach Verlegenheit.


    Die Reaktion des Generalsekretariats – wir erlauben uns, dies in aller diplomatischen Zurückhaltung zu sagen – war der Würde des Amtes und der Bedeutung des Anlasses nicht angemessen. Eine solche Antwort auf eine vielschichtige Fundamentalkritik ist keine Kommunikation, sondern deren Verweigerung. Wer auf einen geordneten Rückzug mit einem Achselzucken reagiert, bestätigt ungewollt dessen Motive.

    Die Sowjetföderation Andro bleibt Teil dieser Konferenz – nicht weil sie funktioniert, sondern weil wir wollen, dass sie funktioniert. Doch das wird sie nur, wenn man Kritik nicht als Störung, sondern als Anstoß begreift. Multilateralismus ist nicht Konsens ohne Kontur. Er ist Arbeit – an Inhalten, an Strukturen, an sich selbst.

    Wir fordern daher das Generalsekretariat auf, in einen strukturierten Reformprozess einzutreten, der folgende Punkte umfasst:

    • Die Schaffung klarer Verfahrensregeln und institutioneller Rollen.

    • Die Definition von Zielsetzungen für die Konferenzformate.

    • Eine verbindliche Gesprächs- und Debattenkultur, die Pluralität nicht nur duldet, sondern hervorbringt.

    • Eine Evaluierung der Ursachen diplomatischer Passivität innerhalb dieses Gremiums.

    Solange eine solche Aufarbeitung ausbleibt – und solange keine formale Entschuldigung gegenüber der Freien Irkanischen Republik für den inadäquaten Umgang mit ihrem berechtigten Rückzug erfolgt – wird die Sowjetföderation Andro ihre aktive Teilnahme an der Konferenz der Nationen ruhen lassen. Unsere Delegation wird nicht an Beratungen teilnehmen und keine Beiträge einbringen, solange keine strukturellen und moralischen Fortschritte erkennbar sind.


    Dies ist kein Abschied, sondern eine Unterbrechung. Eine Unterbrechung im Sinne der Ernsthaftigkeit, die dieses Gremium braucht, wenn es seinem eigenen Anspruch gerecht werden will.


    Wir danken der Freien Irkanischen Republik für ihre Klarheit – und hoffen, dass sie ihren Weg der internationalen Zusammenarbeit an anderer Stelle mit Erfolg fortsetzt.


    Für die Delegation der Sowjetföderation Andro