Beratung über die Feststellung der Souveränität der Dominion of Cranberra (Montag, 7. April 2025 – Haupthalle der Versammlung)

  • »Sehr geehrte Delegierte,

    werte Vertreterinnen und Vertreter von Presse und Gesellschaft,

    meine verehrten Gäste aus Cranberra

    ich begrüßte Sie allesamt ganz herzlich zu der heutigen Sitzung der Versammlung der Konferenz der Nationen. Sollten keine Widersprüche zu der Ihnen zugeleiteten Tagesordnung bestehen, so würde ich auch in diese einsteigen wollen.«


    Sie blickt durch die Reihen der Delegierte. Durch den raschen Zuwachs der Konferenz der Nationen im vergangenen Monat merkte man, dass der Raum allmählich zu klein für sie alle wird.


    »Das scheint nicht der Fall zu sein. So rufe ich den ersten Tagesordnungspunkt auf. Die Beratung über die Bestellung der Souveränität der Dominion of Cranberra. Mir wurde mitgeteilt, dass die Dominion of Cranberra der Konferenz der Nationen beitreten möchte. Sie hinterlegten bereits ihre Ratifikationsurkunde. Ohne großartig Zeit zu verlieren eröffne ich die Aussprache, ich denke wir alle wissen mittlerweile, wie der Anerkennungsprozess von statten geht.«

  • Hochgeschätzte Versammlung,

    verehrte Delegierte,

    werte Präsidentschaft,


    mit gebotener Zurückhaltung und dem gebührenden Ernst der Sache ergreife ich das Wort zur Frage der Aufnahme des Dominion of Cranberra in den Kreis dieser ehrwürdigen Konferenz der Nationen.


    Die Republik Soleado blickt traditionsgemäß mit einer gewissen Skepsis auf monarchische Staatskonstruktionen, deren politische Legitimität aus historischen Umständen erwächst, deren demokratische Durchdringung jedoch nicht immer im gewünschten Maße gewährleistet scheint. Wir haben unsere Bedenken in der Vergangenheit weder verschwiegen noch verwässert – und wir sehen auch heute keinen Anlass, diese Haltung grundlegend zu revidieren.


    Dennoch – und das sei hier mit der gebotenen Nüchternheit festgehalten – erkennen wir an, dass das Dominion of Cranberra die formalen Kriterien für eine Mitgliedschaft in dieser Konferenz erfüllt. Mehr noch: Es hat, in der jüngeren Vergangenheit, durch konsistente diplomatische Kommunikation, durch konstruktive Beiträge zu multilateralen Initiativen und nicht zuletzt durch das Bekenntnis zu den grundlegenden Prinzipien dieser Versammlung, einen gewissen Reifegrad im internationalen Miteinander bewiesen.


    So will die Republik Soleado, mit jenem Maß an Zustimmung, das sich aus institutioneller Vernunft und weniger aus innerer Überzeugung speist, der Aufnahme Cranberras nicht entgegenstehen. Wir fügen uns damit in jene Linie ein, die wir bei vergleichbaren Fällen zu wahren bemüht waren – nicht aus Begeisterung, wohl aber aus dem Bewusstsein, dass die Offenheit dieses Forums stets auch von der Bereitschaft zur Zumutung lebt.


    Wir werden das neue Mitglied mit wacher Aufmerksamkeit begleiten – und mit jenem Respekt, den wir jedem souveränen Staat entgegenbringen, der sich der internationalen Ordnung verpflichtet fühlt.


    Ich danke Ihnen.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino erhebt sich mit bedächtiger Miene und einem neutralen Ausdruck. Seine Worte sind mit Bedacht gewählt, um sowohl die Skepsis hinsichtlich der Monarchie als auch die Anerkennung der verfassungsmäßigen Grundlagen des Dominion Cranberra zu thematisieren. Mit ruhigem Ton beginnt er:


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    die Volksrepublik Tchino nimmt den Beitrittsantrag des Dominion Cranberra zur Konferenz der Nationen mit Aufmerksamkeit zur Kenntnis. Wir anerkennen, dass jedes Land seine spezifischen politischen Strukturen und Traditionen mit sich bringt, und sehen es als Aufgabe der Versammlung, die Übereinstimmung dieser Strukturen mit den Prinzipien der Charta zu prüfen.


    Das Dominion Cranberra, als Monarchie innerhalb der "League of Nations" organisiert, wirft naturgemäß Fragen auf, insbesondere hinsichtlich des Spannungsfeldes zwischen monarchischen Strukturen und den Prinzipien einer partizipativen Demokratie. Doch möchten wir ebenso hervorheben, dass die öffentlich einsehbare Verfassung Cranberras Bestandteile aufweist, die den Mindeststandards einer demokratischen Ordnung entsprechen, wie sie auch durch die Charta der Konferenz gefordert werden. Dies verdient unsere Anerkennung.


    Die Volksrepublik Tchino ist stets um Ausgewogenheit bemüht und möchte unterstreichen, dass unsere unbedingte Skepsis gegenüber monarchischen Systemen nicht generell bedeutet, dass wir ihre Existenz und Souveränität nicht anerkennen, sondern vielmehr Ausdruck unseres Einsatzes für die universellen Werte von Volkssouveränität, Transparenz und Mitbestimmung ist. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass das Dominion Cranberra auf etwaige Fragen eingehen und Unklarheiten aus eigenem Antrieb mit Transparenz und Entschlossenheit ausräumen wird.


    In diesem Geist des Vertrauens und der Kooperation ist die Volksrepublik Tchino bereit, dem Beitrittsantrag Cranberras, oder genauer: der Feststellung seiner Souveränität, zuzustimmen. Unser Ziel ist es, gemeinsam an der Bewahrung der Charta und der grundlegenden Werte dieser Versammlung zu arbeiten, sodass diese Konferenz weiterhin als Vorbild für Frieden und Gerechtigkeit auf der Weltbühne dienen kann.


    Vielen Dank.

  • Madam Secretary General, esteemed Delegates,


    im Namen des Dominion Cranberra danke ich den Delegationen der Republik Soleado und der Volksrepublik Tchino für ihre Stellungnahmen und die sorgfältige Prüfung unseres Beitrittsantrags. Ihre Ausführungen spiegeln den Geist dieser Versammlung wider: Klarheit, Dialog und die Bereitschaft, auf schwierige Fragen mit sachlicher Abwägung und Respekt zu reagieren.


    Die Republik Soleado hat ihre tradierte Skepsis gegenüber monarchischen Staatskonstruktionen deutlich zum Ausdruck gebracht. Diese Haltung respektieren wir und sehen sie als Teil eines ehrlichen und notwendigen Austauschs, der diese Versammlung auszeichnet. Gleichzeitig begrüßen wir Soleados Anerkennung, dass Cranberra die formalen Kriterien für die Mitgliedschaft erfüllt und sich durch konstruktive Beiträge auf internationaler Ebene ausgezeichnet hat. Wir nehmen die „wache Aufmerksamkeit“, mit der unsere Mitgliedschaft begleitet werden soll, nicht nur zur Kenntnis, sondern auch als Ansporn, unser Engagement in dieser Versammlung fortwährend zu demonstrieren.


    Die Volksrepublik Tchino hat ebenfalls ihre Skepsis gegenüber monarchischen Systemen dargelegt, dabei jedoch durch ihre Zustimmung zu unserem Antrag gezeigt, dass es möglich ist, pragmatische Entscheidungen im Sinne der Prinzipien dieser Konferenz zu treffen. Die Einladung, aktiv zur Stärke und Integrität dieser Gemeinschaft beizutragen, nehmen wir gerne an. Cranberra wird diese Plattform nutzen, um die Werte von Volkssouveränität, Transparenz und Mitbestimmung, die fest in unserer Verfassung verankert sind, kontinuierlich zu bekräftigen.


    Beide Stellungnahmen – Soleados Nüchternheit und Tchinos pragmatische Offenheit – zeigen, dass diese Versammlung trotz Differenzen bereit ist, auf Grundlage gemeinsamer Werte und Prinzipien zu handeln. Cranberra sieht hierin eine Gelegenheit, nicht nur als Mitglied akzeptiert zu werden, sondern auch aktiv zur Stärke dieser Konferenz und ihrer Verantwortung gegenüber der internationalen Ordnung beizutragen. Wir danken Ihnen für diesen Raum des Dialogs und die Möglichkeit, unsere Position klar darzulegen.


    Thank you.

    Delegation of the Dominion of Cranberra to the Conference of Nations

    Delegation des Dominion Cranberra bei der Konferenz der Nationen


    Leader of the Delegation / Leiterin der Delegation:

    Amara Leighwood



  • Nachdem nun langsam die Debatte sich dem Ende zuneigt begann Duret ihr Mikrofon zu aktivieren und zu sprechen.


    »Meine verehrten Delegierten, ich stelle fest, dass die Rednerliste erschöpft ist. Wir fahren mit der Tagesordnung fort. Nun rufe ich die Abstimmung über den Verhandlungsgegenstand auf. Es wird über die Frage abgestimmt, ob die Dominion of Cranberra ein souveräner Staat ist und ihre rechtsetzende Körperschaft wirksam die Charta der Konferenz der Nationen ratifiziert hat. Ich bitte nun bitte um Handzeichen. Wer stimmt mit ja?«


    Sie blickt sich nun um, welche Hände sich erhoben haben und zählt diese nach bevor sie diese aufschreibt. Anschließend fragt sie noch gegen Stimmen und Enthaltungen.

  • Die souveräne Republik Noranda stimmt zu.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino erhebt sich mit bedachter Haltung, einen Moment in die Versammlung blickend, bevor er mit ruhiger Stimme das (positive) Votum zur Feststellung der Souveränität des Dominions Cranberra abgibt. Dabei ist seine Zustimmung klar, jedoch von einem sachlichen Ton geprägt, der an die zuvor geäußerten Bedenken erinnert. Er deutet respektvoll an, dass die Anerkennung der Souveränität auch mit einer Erwartung an das Dominion einhergeht, seine demokratischen Grundprinzipien in der Praxis fortwährend zu wahren und jede Gelegenheit zu nutzen, Transparenz und Mitbestimmung deutlich sichtbar zu machen. Nachdem er abgestimmt hat, setzt er sich ruhig zurück und beobachtet aufmerksam die Fortführung der Abstimmung.

  • In einem weiteren markanten Moment der Vollversammlung signalisiert die Delegation der Sowjetföderation Andro in einem Akt wohlüberlegter Geste ihre Anerkennung des Dominion of Cranberra. Die Geste – bedächtig, kontrolliert und von diplomatischer Stringenz getragen – unterstreicht die Überzeugung, dass auch das Dominion of Cranberra ein signifikanter und strategisch relevanter Partner in der internationalen Gemeinschaft ist. Diese Zustimmung wird nicht in Worte gefasst, sondern durch die ruhige, aber bestimmende Körpersprache der Andro-Delegierten vermittelt, die damit ein klares Bekenntnis zu einer gemeinsamen Zukunft abgeben.

  • Auch hier stimmt das Bjun zu. Aber das ist Cranberra vielleicht gar nicht wichtig.

    Das Bjun Óc Eo ist ein armes Königreich im Mündungsdelta des launischen Óc und regelmäßig von Überschwemmungen betroffen.

  • Wie üblich zählte sie die erhobenen Handzeichen ab und notierte sie sich auf ihren Zettel.


    »Sehr geehrte Delegierte, die Dominion of Cranberra wurde einstimmig als souveräne Nation anerkannt und ist nun Mitglied dieser Konferenz. Ich freue mich, dass unsere Konferenz immer weiter anwächst und die internationale Partnerschaft in der Welt wieder einen größeren Stellenwert erreicht. Ich bedanke mich ganz herzlich für ihre Anreise.«


    Sie schaute ein letztes Mal auf ihren Zettel, damit sie ja nichts vergessen hat und dann fiel ihr auch plötzlich ein, dass sie noch die technische Möglichkeit der RemoteZuschaltung verkünden wollte, was sie fast vergessen hatte.


    »Ich möchte Ihnen zuletzt noch mitteilen, dass ab der kommenden Sitzung die Möglichkeit besteht, dass Delegationen auch via Remote Zuschaltung an der Konferenz teilnehmen können. Diese Möglichkeit hat uns der Leiter Informationstechnik der Freien Universität Eulenthal ermöglicht wofür ich mich ausdrücklich sehr bei Ihnen bedanke. Über die technische Freischaltung und die Nutzung dieses Dienstes wird Ihnen noch ein Schreiben von meinem Büro zukommen gelassen.

    Ich wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Montag Abend.«

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