Beratung über die Feststellung der Souveränität des Königreichs Targa (Montag, 31. März 2025 – Haupthalle der Versammlung)

  • Freudig nimmt Duret zur Kenntnis, dass neben Astor* und Tchino* diesen Monat auch noch Targa*, Severanien* und Ladinorum* ihren Weg in die Konferenz der Nationen geschafft haben und auch Staaten wie Dreibürgen oder Albernia einen Beitritt erwägen. Nach einigen Vorbereitungen setze sie die drei Staaten auch in Kenntnis, dass am 31. März 2025 am frühen Vormittag die Sitzung stattfinden wird, in der über ihre Anerkennung abgestimmt wird. Zuvor hat sie in einem Brief den drei Staaten das Verfahren erläutert und sie zu dieser Sitzung eingeladen. Nach dem Frühstück begab sich Duret am 31. März 2025 daher auch bereits zur Sitzung der Versammlung und bereit sich mit einigen Kolleg:innen und Weggefährten. Als die Uhr dann schließlich 11 Uhr schlug läutete sie die Glocke, die den Beginn der Sitzung kennzeichnet.


    »Sehr geehrte Delegierte,

    werte Vertreterinnen und Vertreter von Presse und Gesellschaft,

    meine verehrten Gäste aus dem Königreich Targa, dem Imperium Ladinorum und der Sozialistischen Bundesrepublik Severanien,

    ich begrüße Sie allesamt ganz herzlich zu der heutigen Sitzung der Versammlung der Konferenz der Nationen. Ich leitete Ihnen die Tagesordnung zu unserer heutigen Sitzung bereits zu. Es wird über den Beitritt von drei Nationen beraten. Die Beratung findet in der Reihenfolge des Eingangs der Ratifikationsurkunden statt, welcher – wie mehr der Zentraldienst mitteilte – nur um wenige Stunden abweicht.«


    Duret sprach wie üblich in der Sprache ihrer Nation – bergisch. Der Dolmetscherdienst übersetzt für die Delegierten simultan – auch für die dazugeladenen Gäste.


    »Zunächst findet die Aussprache statt. Gegenstand der Aussprache ist ausschließlich die Frage, ob es sich um eine souveräne Nation handelt und ob die Ratifikation nach den Grundsätzen des innerstaatlichen Rechts zustande gekommen ist. Letzteres ist grundsätzlich anzunehmen um den Gebot der Nichteinmischung in innerstaatliche Angelegenheiten zu entsprechen. Der Rechtsdienst legte zuletzt ein Gutachten vor, dass sich bei keiner der drei Bewerberinnen gravierende Mängel beim Zustandekommen der Ratifikation ersichtlich sind. Ich eröffne zunächst die Aussprache über das Gesuch des Königreichs Targa. «

  • Werte Delegierte, werte Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Gemeinschaft,


    die Republik Soleado begrüßt die heutige Versammlung in dem Bewusstsein, dass der Lauf der Geschichte nicht durch Grenzen, Systeme oder Titel aufgehalten werden kann – und dass der Wille der Völker sich immer, auf lange Sicht, Bahn bricht.


    In diesem Geiste nehmen wir Stellung zum Antrag des Königreiches Targa auf Beitritt zur Konferenz der Nationen.


    Es ist kein Geheimnis, dass die Republik Soleado monarchische Herrschaftsformen grundsätzlich kritisch betrachtet. Wir glauben nicht an die Legitimität von Macht, die durch Geburt verliehen wird. Wir glauben an die Selbstermächtigung der Völker, an demokratische Prozesse und an die Gestaltung der Gesellschaft durch die breite Masse der Werktätigen – nicht durch die Erben vergangener Dynastien.


    Doch ebenso wenig ist es ein Geheimnis, dass Targa ein vielfältiges, vielstimmiges Land ist. Hinter der Krone stehen Regionen, die in den letzten Jahren durch bemerkenswerte soziale Bewegungen, durch gewerkschaftliche Organisation und durch wachsenden politischen Bewusstseinswandel auf sich aufmerksam gemacht haben. In den Städten und in den landwirtschaftlichen Gebieten Kijanibondes regt sich etwas – eine Sehnsucht nach Teilhabe, nach Gerechtigkeit, nach sozialer Veränderung.


    Es sind diese Entwicklungen, diese sozialistischen Tendenzen an der Basis, die wir mit großem Respekt beobachten. Sie zeigen, dass selbst unter monarchischer Oberfläche das Feuer der Veränderung nicht erloschen ist – und dass das Volk von Targa nach neuen Wegen sucht, um seine Stimme zu finden.


    Der Beitritt Targas zur Konferenz der Nationen ist daher nicht nur ein diplomatischer Vorgang. Er ist eine Chance – für mehr Transparenz, für stärkere internationale Vernetzung der progressiven Kräfte in Targa und für die friedliche Begleitung eines inneren Wandels, den wir nicht unterschätzen sollten.


    Die Republik Soleado wird dem Beitritt des Königreiches Targa daher zustimmen, nicht aus Sympathie für die Krone, sondern aus Hoffnung auf die Völker, die sie umgibt. Wir tun dies in Anerkennung des Prinzips der Inklusion, aber auch in der Erwartung, dass Targa nicht nur an Gesprächen teilnimmt, sondern sich dem Geist der Völkerverständigung, der Gleichheit und des sozialen Fortschritts öffnet.


    Wir werden mit offenen Augen und ausgestreckter Hand in diesen Dialog treten – kritisch, solidarisch, wachsam.


    Lang lebe die internationale Zusammenarbeit.

    Lang lebe die Stimme der Völker – auch in Targa.


    Vielen Dank.

  • Ehrbare Delegierte,


    noch vor einigen Monaten hätte die Futunische Hegemonie das Manöver sicher einfach so hingenommen, aber jetzt muss ich weger der bodenlosen Dreistigkeit meine Enttäuschung präsentieren.


    Wir wissen doch ALLE, dass Targa sich wieder mit Gran Novara vereinigen wird. Dieser hinterhälte und offensichtliche Versuch, sich zwei Stimmen zu erschleichen, und dies nicht einmal auf subtile und kluge Weise, ist ein Schlag voller Hohn ins Antlitz der Weltgemeinschaft. Gran Novara ist bereits souveränes, stimmberechtigtes Mitglied, es ist also völlig ausgeschlossen, Targa, das sich mit diesem zu vereinigen gedenkt, eine zusätzliche Mitgliedschaft zu geben.


    Es ist dreist, das auch nur zu versuchen und die Futunische Hegemonie wird sehr genau beobachten, wer diesem Versuch des Umgehens aller Prinzipien und Grundregeln seine Zustimmung geben wird. Wenn also diesem Bruch jeglicher Vernunftregeln zugestimmt werden soll und das noch mit dieser frechen Dreistigkeit ohne auch nur den Versuch von durchdachter List und angemessener Lüge so ist die Konferenz der Nationen für die Futunische Hegemonie kein geeigneter Ort mehr.


    Ja, Sie können das ruhig als Ankündigung ansehen: Wenn sich das Doppelgespann Gran Novara-Targa damit eine zweite Stimme erschlecht, dann wird die Futunische Hegemonie aus der Konferenz der Nationen austreten. Eine solche plumpe Falschheit wäre Frevel gegenüber den Göttern.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino nimmt Platz und versucht, das Polster des neu installierten Sitzes ein wenig mehr seiner natürlichen Körperhaltung anzupassen. Es gelingt ihm nur bedingt. Seine Aufmerksamkeit gilt dann der Stellungnahme des Delegierten der Futunischen Hegemonie, die ihm zu Denken gibt. Er macht sich ein paar Notizen, die er für seinen angemeldeten Redebeitrag verwenden wird. Später, als er von der Generalsekretärin aufgerufen wird, spricht er:


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    die Volksrepublik Tchino möchte ihre Unterstützung für die Stellungnahme der Futunischen Hegemonie zum Beitrittsantrag des Königreiches Targa zur Konferenz der Nationen klar zum Ausdruck bringen. Im Ergebnis beipflichtend schließen wir uns der fundierten Kritik und den geäußerten Bedenken an.


    Die Volksrepublik Tchino begrüßt grundsätzlich die Bemühungen von Staaten, ihre Kräfte zu bündeln und ihre Einheit zu stärken, und sieht die geplante Vereinigung von Gran Novara und Targa an sich nicht als problematisch an. Jedoch betrachtet sie den Beitrittsantrag des Königreiches Targa zur Konferenz der Nationen mit großer Skepsis, da dies einen offensichtlichen Versuch darstellt, dem bald vereinigten Staat, wie auch immer er heißen sollte und organisiert sein mag, eine zweite Stimme innerhalb dieser ehrenwerten Versammlung zu sichern.


    Diese Vorgehensweise widerspricht den Grundprinzipien von Fairness und Gleichheit, auf denen die Konferenz der Nationen basiert. Es wäre inakzeptabel, wenn imperialistische Staaten wie Gran Novara und Targa durch ein solches Manöver ihre Machtposition ausbauen könnten, während sie den gemeinschaftlichen Geist dieser Versammlung untergraben. Die Volksrepublik Tchino fordert daher alle Delegierten auf, sich dieser offensichtlichen Täuschung zu widersetzen und den Antrag des Königreiches Targa abzulehnen. Oder, besser noch, sollte Targa seinen Aufnahmeantrag zurückziehen!


    Die Volksrepublik Tchino wird die Entwicklungen genau verfolgen und steht weiterhin entschlossen für die Prinzipien des Sozialismus und der internationalen Gerechtigkeit. Die Konferenz der Nationen darf nicht zu einem Instrument werden, mit dem sich privilegierte Staaten auf Kosten der gemeinsamen Ziele und Werte dieser Gemeinschaft einen Vorteil verschaffen.


    Vielen Dank.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,


    Wir werden uns nach dem Vorbringen der Volksrepublik Tchino und Futuna möglicherweise unserer Stimme enthalten um zu zeigen, dass an den infamen Unterstellungen wenig bis nichts dran ist und können garantieren, dass sollte es zu einer endgültigen und realen Fusion kommen, wir diese auf allen Ebenen inklusive kartographischen Verzeichnissen durchführen werden und damit auch hier nachvollziehen würden.


    Gleichzeitig werden wir dieses Maß künftig auch an Tchino, Futuna und andere Staaten anlegen, wenn Futuna eines ihrer vielen vermeintlich unabhängigen "Natiönchen" repräsentieren lassen möchte oder vielleicht sich Staaten mit demselben Staatsoberhaupt finden, die sich hier überall repräsentieren lassen möchten.


    Vielen Dank.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino lauscht den Worten der Delegierten von Gran Novara mit ungerührtem Blick. Während er die impliziten Vorwürfe in den Äußerungen durchdenkt, fragt er sich, ob dies ein Versuch ist, von den tatsächlichen Bedenken abzulenken oder den Diskurs in eine polemische Richtung zu lenken. Als die Generalsekretärin ihm das Wort erteilt, erhebt er sich mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Ruhe, tritt ans Rednerpult und beginnt:


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    die Volksrepublik Tchino nimmt die Stellungnahme der Delegierten von Gran Novara mit Interesse, aber auch mit Verwunderung zur Kenntnis. Es ist bemerkenswert, dass anstelle einer klaren und aufrichtigen Positionierung zur vorgebrachten Kritik nunmehr Polemik und hypothetische Vorwürfe in den Vordergrund gerückt werden.


    Unser Standpunkt war und bleibt eindeutig: Die Volksrepublik Tchino stellt nicht die geplante Vereinigung von Gran Novara und Targa an sich infrage, sondern vielmehr die unhaltbare Möglichkeit, dass der vereinigte Staat durch einen doppelten Vertretungsanspruch in dieser ehrwürdigen Versammlung unverhältnismäßige Macht ausübt. Dies ist keine infame Unterstellung, sondern eine legitime Sorge um die Integrität und Fairness der Konferenz der Nationen. Wenn die Delegation von Gran Novara versichert, dass eine zukünftige Fusion transparent und nachvollziehbar umgesetzt wird, so begrüßen wir diese Klarstellung, erwarten jedoch, dass diese Haltung auch durch Handlungen und nicht nur Worte untermauert wird.


    Was die Anspielungen auf andere Staaten, einschließlich der Volksrepublik Tchino, betrifft, so möchten wir unmissverständlich klarstellen, dass die Prinzipien von Volkssouveränität und gleichberechtigter Repräsentation der Grundstein unserer Außenpolitik sind. Ein Versuch, den Fokus von den berechtigten Anliegen abzulenken, indem hypothetische Szenarien oder unbegründete Vorwürfe herangezogen werden, ist bedauerlich und trägt nicht zur konstruktiven Debatte bei.


    Wir fordern Gran Novara daher nachdrücklich auf, sich mit den vorgebrachten Bedenken inhaltlich auseinanderzusetzen und dazu beizutragen, dass die Prinzipien von Transparenz, Fairness und Gleichheit in dieser Versammlung gewahrt bleiben.


    Vielen Dank.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,


    der Delegierte von Tchino möge die Quadratur des Kreises erklären, wie es möglich sein soll etwas, das erst in der Zukunft schlagend werden könnte in der Gegenwart mit Handlungen zu beweisen sein soll.


    Fakt ist: Gran Novara und Targa werden sobald Sie eine Nation nach allen Maßstäben sind hier nur einen Delegierten haben.

    Fakt ist: Derzeit bereiten wir einen Staatenbund oder eine Föderation vor, dessen genaue Souveränität in den nächsten Wochen und Monaten bestimmt wird.

    Fakt ist: Stand 25. März des Jahres 2025 sind Targa und Gran Novara zwei völlig getrennte Nationen.


    Die werten Delegierten mögen sich selbst ein Bild von der Interessens- und Gemengelage von Tchino und Futuna machen.


    Vielen Dank.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino lauscht der neuesten Stellungnahme der Delegierten Gran Novaras mit einer Mischung aus Skepsis und analytischem Interesse. Während die Worte der Delegierten durch den Saal hallen, erkennt er die Widersprüche in der Argumentation, insbesondere in Bezug auf die "Staaten mit demselben Staatsoberhaupt". Der Delegierte Tchinos macht sich Notizen und erhebt sich schließlich mit entschlossener Miene, um auf die Äußerungen einzugehen. Er tritt zum Rednerpult, fixiert mit festem Blick die Versammlung und spricht:


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    die Volksrepublik Tchino möchte auf die neuesten Ausführungen der Delegierten Gran Novaras eingehen, da diese Anlass zu weiteren Fragen und zur Klärung von offensichtlichen Widersprüchen geben.


    Es wird betont, dass Targa und Gran Novara gegenwärtig zwei souveräne und getrennte Staaten sind. Gleichzeitig ist jedoch aus offiziellen Berichten zur Abdankung von König Francesco V. von Gran Novara ersichtlich, dass der gegenwärtige Herrscher von Targa auch als Nachlassverwalter und somit als Herrscher von Gran Novara fungiert. Diese Tatsache untergräbt die Argumentation der Delegierten Gran Novaras, insbesondere die Behauptung, dass Targa und Gran Novara vollkommen unabhängig voneinander agieren. Gerade der Verweis auf die Existenz von Staaten mit demselben Staatsoberhaupt in anderen Kontexten wird dadurch zum Bumerang und entlarvt die Widersprüchlichkeit dieser Position.


    Hinzu kommt die Bemerkung, dass die Forderung nach Transparenz und Verpflichtung zu künftigen Handlungen einer "Quadratur des Kreises" gleichkomme. Doch in Wirklichkeit verlangt die Volksrepublik Tchino keine unmöglichen Handlungen, sondern lediglich klare Absichtserklärungen und eine glaubhafte Haltung, die den berechtigten Bedenken dieser Versammlung Rechnung trägt. Die Tatsache, dass Gran Novara selbst die zukünftige Entwicklung hin zu einer Föderation oder Staatenbund einräumt, zeigt, dass dieser Prozess bereits in Gang gesetzt wurde und nicht ausschließlich der fernen Zukunft angehört.


    Die Volksrepublik Tchino bleibt bei ihrer Position: Es geht nicht darum, legitime Vereinigungen infrage zu stellen, sondern darum, sicherzustellen, dass diese nicht zu einem unzulässigen Machtvorteil oder einer untergrabenen Fairness innerhalb dieser Versammlung führen. Wir erwarten von Gran Novara und Targa, dass sie sich ihrer Verantwortung gegenüber der internationalen Gemeinschaft bewusst sind und eine klare, transparente und konsistente Haltung einnehmen.


    Sofern und sobald diese Transparenz und Konsistenz hergestellt ist, sehe ich ganz ausdrücklich keinen Grund, die Souveränität Targas im hier diskutierten Kontext in Frage zu stellen.


    Vielen Dank.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino nickt bedächtig bei der Frage der novarischen Delegierten. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Diskussion in eine konstruktive Richtung gelenkt werden könnte. Er überlegt kurz, wie er seine Erwartungen klar formulieren kann, ohne die erforderliche Freundlichkeit und den diplomatischen Ton zu verlieren. Mit ruhiger Entschlossenheit erhebt er sich, tritt zum Rednerpult und beginnt zu sprechen:


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    die Volksrepublik Tchino schätzt die Bereitschaft der Delegation Gran Novaras, die vorgebrachten Bedenken anzusprechen, und sieht dies als eine positive Entwicklung in dieser Debatte. Um die Diskussion in die richtige Richtung zu lenken, möchte ich im Geiste der Transparenz und Kooperation konkret darlegen, welche Art von Absichtserklärung oder Zusicherung für unsere Delegation ausreichend wäre.


    Erstens: Eine formelle Erklärung seitens Gran Novaras und Targas, dass beide Staaten im Falle einer Fusion ausschließlich durch eine einzige Delegation in dieser ehrwürdigen Versammlung vertreten sein werden. Diese Erklärung sollte unmissverständlich und verbindlich sein.


    Zweitens: Eine Zusicherung, dass die Schritte des Vereinigungsprozesses – sei es, ob am Ende ein Staatenbund, eine Föderation oder ein anderweitiges staatliches Gebilde entsteht – klar dokumentiert und der Konferenz der Nationen in regelmäßigen Abständen transparent berichtet werden. Dies würde sicherstellen, dass alle Mitgliedstaaten über die Entwicklungen informiert bleiben und mögliche Unstimmigkeiten vermieden werden.


    Drittens: Die Bereitschaft, zukünftige kartographische, juristische und organisatorische Änderungen, die aus einer tatsächlich stattfindenden Fusion resultieren, lückenlos zu kommunizieren. Dies betrifft insbesondere die internationale Anerkennung und die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten für die völkerrechtliche Vertretung des fusionierten Staates.


    Die Volksrepublik Tchino ist der Überzeugung, dass solche Schritte geeignet wären, die bestehenden Bedenken auszuräumen und den Weg für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu ebnen. Wir hoffen, dass Gran Novara und Targa in diesem Sinne handeln werden, um die Integrität und Fairness dieser Versammlung zu bewahren.


    Vielen Dank.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,


    Die Novaren sprechen sich in einem wilden Kauderwelsch und Händen und Füßen mit den Targern zusammen.


    Zu 1) Ich sichere das im Namen des Regno di Gran Novara und Targa für eine Föderation, einen Bundesstaat, Staatenbund, Konföderation oder ähnliche Gebilde zu. Für einen Commonwealth ähnlich wie zwischen Cranberra und Albernia sichern wir das nicht zu. Ebenso sichern wir das nicht zu sollten wir nur einen Staatenverbund. Aus unserer Sicht würde in den letzteren Fällen Tchino eine Präzedenz gegenüber anderen Nationen einfordern, die nicht gerechtfertigt ist.


    Zu 2) Gerne sind wir bereit monatlich einen derartigen Bericht hier zur Verfügung zu stehen. Ein kürzeres Intervall scheint uns nicht angemessen. Und würde die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft überstrapazieren.


    Zu 3) Das fließt aus unserer Sicht bereits aus 2) sollte daher problemlos zu erfüllen sein. Ich möchte aber festhalten, dass es kartographische Elemente und "Seins-Zustände" gibt, konkret das abstrakte Konzept des "Forenverbunds", aus dem aus unserer Sicht keine Delegitimierung von 2 Vertretungen entspringt. Auch dies halten wir fest um künftigen Nationen keine Steine in den Weg zu legen.


    Ich hoffe, das kann zur Klärung und Kompromiss beitragen.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino hört den Ausführungen der Delegierten Gran Novaras aufmerksam zu. Während er die einzelnen Punkte ihrer Antwort analysiert, bleibt er ruhig, denn er erkennt die Möglichkeit einer Annäherung in den Vorschlägen. Mit bedacht gewählten Worten erhebt er sich, um seine Sichtweise zu den Punkten darzulegen. Sein Ton ist höflich, sachlich und darauf bedacht, den konstruktiven Dialog zu fördern. Er beginnt:


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    die Volksrepublik Tchino dankt der Delegation Gran Novaras für ihre Ausführungen und die Bereitschaft, auf die vorgebrachten Punkte einzugehen. Insbesondere den Bedingungen des ersten Punktes, die die Zusicherung für politische Einheiten wie Föderationen, Bundesstaaten, Staatenbünde oder Konföderationen betreffen, möchten wir zustimmen. Wir erkennen an, dass in flexibleren Formen der Zusammenarbeit wie einem Commonwealth oder einem loseren Staatenverbund andere Maßstäbe gelten könnten. Die Volksrepublik Tchino akzeptiert daher die genannten Bedingungen als pragmatische Grundlage und sieht darin eine Möglichkeit, die Diskussion in eine konstruktive Richtung zu lenken.


    Zu Punkt 2: Wir erkennen an, dass ein monatlicher Bericht ein praktikabler Kompromiss sein könnte, und danken für die Bereitschaft, regelmäßige Informationen bereitzustellen. Die Volksrepublik Tchino betont jedoch, dass diese Berichte klar strukturiert und so umfassend sein sollten, dass die Entwicklungen auf angemessene Weise transparent dargestellt werden.


    Zu Punkt 3: Wir begrüßen, dass der zweite Punkt auch alle relevanten kartographischen, juristischen und organisatorischen Änderungen abdecken soll. Allerdings bleibt die Erwähnung abstrakter Konzepte wie des "Forenverbunds" unklar und wirft Fragen auf. Es wäre hilfreich, wenn die Delegation Gran Novaras, soweit Sie diese Thematik vertiefen möchte, genauer darlegt, welche konkreten Auswirkungen solche Konzepte auf die Repräsentation innerhalb dieser Versammlung haben könnten.


    Wir hoffen, dass durch diese Klarstellungen ein gegenseitiges Verständnis gefördert wird und die Prinzipien der Transparenz und Fairness in dieser Versammlung weiterhin gewahrt bleiben. Die Volksrepublik Tchino steht bereit, auch die weiteren Punkte mit einem offenen und kooperativen Ansatz zu diskutieren, um gemeinsam eine Lösung zu finden, die die Integrität unserer Gemeinschaft sichert.


    Vielen Dank.

  • Egregi signori,


    Ad1) Es freut mich, dass wir zu Erstens eine Einigung aus meiner Sicht finden konnten.

    Ad 2) Ich bin gewillt gewisse Mindestinformationen regelmäßig bekannt zu geben, wenn eine Mehrheit hier das möchte kann man das auch im Rahmen der KdN festlegen was dies umfassen möge, ansonsten schicke ich der tchinoischen Delegation gerne die Berichte im kurzen Dienstweg. Gleichzeitig möchte ich aber festhalten, dass wir uns im Zweifelsfall nicht mit Details gängeln lassen möchten.

    Ad 3) Ich denke, wenn im Zweifelsfall nicht auf kartographischen Juristereien herumgeritten wird ist dieser Punkt für uns ausreichend geklärt.


  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino erhebt sich ruhig und mit einer nachdenklichen Miene, um mit einem diplomatischen Tonfall auf die jüngste Stellungnahme der Delegation Gran Novaras einzugehen. Nach einem kurzen Blick in die Runde beginnt er zu sprechen:


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    die Volksrepublik Tchino möchte der Delegation Gran Novaras ihren Dank aussprechen für die konstruktive Haltung und die Bereitschaft, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Es freut uns besonders, dass wir in Bezug auf den dritten Punkt eine Einigung erzielt haben, die für beide Seiten zufriedenstellend ist. Die Klärung, dass keine weiteren kartographischen Details erforderlich sind, stellt aus unserer Sicht einen pragmatischen Abschluss dieses Punktes dar.


    Zum zweiten Punkt möchten wir die Offenheit der Delegation Gran Novaras ausdrücklich würdigen. Die Bereitschaft, regelmäßige Berichte vorzulegen, wird als wichtiger Schritt hin zu Transparenz und Vertrauen angesehen. Die Idee, gemeinsam Mindeststandards für diese Berichte im Rahmen der Konferenz festzulegen, ist ein Ansatz, den wir voll unterstützen. Wir vertrauen darauf, dass diese Berichte wesentliche Entwicklungen klar und verständlich darstellen, ohne unnötige Belastungen für die involvierten Nationen zu schaffen. Uns liegt es fern, die betroffenen Völker in ihrer – hoffentlich freien und souveränen – Entscheidung über ihre zukünftige staatliche Verfasstheit zu behindern oder unangemessene Forderungen zu stellen.


    Die Volksrepublik Tchino sieht in diesem Austausch ein positives Beispiel für die Stärke der Konferenz der Nationen. Mit gegenseitigem Respekt und Offenheit können wir Lösungen finden, die den Werten dieser Gemeinschaft entsprechen und ihre Grundsätze bewahren. Wir hoffen, dass diese Bereitschaft zur Zusammenarbeit auch künftig bewahrt bleibt und die Einheit dieser Versammlung weiter stärkt.


    Vielen Dank.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino sitzt einen Moment lang ruhig auf seinem Platz und nimmt die Worte der Delegationen aus Futuna und Gran Novara mit einem zufriedenen Ausdruck zur Kenntnis. Er lehnt sich leicht zurück, die Hände vor sich gefaltet, und lässt die Bedeutung dieser Zustimmung in seinen Gedanken kreisen. Dann nickt er den Delegationen mit Bedacht und ruhiger Entschlossenheit zu und verzichtet darauf, noch einmal das Wort zu ergreifen.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

    verehrte Delegierte der Volksrepublik Tchino,


    im Namen der Republik Soleado danke ich Ihnen aufrichtig für die Bemühungen in dieser Frage.


    Es ist mir eine besondere Ehre, an dieser Stelle den tief empfundenen Dank meiner Regierung und unseres Volkes auszusprechen – für die herausragenden diplomatischen Bemühungen der Delegation der Volksrepublik Tchino im Zusammenhang mit den komplexen Verhandlungen rund um die angestrebten Beitritte von Gran Novara und Targa.


    Was in langen Gesprächen, beharrlichen Konsultationen und mit einem feinen Gespür für Balance, Verständnis und Respekt geleistet wurde, verdient nicht nur unsere Anerkennung – es verdient unser Vertrauen. Denn Vertrauen ist das Fundament jeder echten Verständigung, und die Delegation Tchinos hat dieses Fundament mit großer Sorgfalt, Integrität und Weitsicht gestärkt.


    In Zeiten, in denen globale Spannungen oft den Ton bestimmen, ist es alles andere als selbstverständlich, dass ein Staat seine diplomatische Kraft dazu einsetzt, Brücken zu bauen, statt Mauern zu errichten. Die Volksrepublik Tchino hat sich als eine solche Kraft erwiesen – eine Kraft der Vermittlung, der Stabilität, des Friedens.


    Die Republik Soleado erkennt mit Hochachtung an, dass der jetzige Fortschritt im Annäherungsprozess von Gran Novara und Targa ohne Ihre vermittelnde Hand kaum denkbar gewesen wäre. Sie haben bewiesen, dass echte Diplomatie nicht in Schlagzeilen, sondern in Ergebnissen gemessen wird.


    Möge dieses Beispiel ein Signal sein – für unsere Konferenz und darüber hinaus –, dass Zusammenarbeit möglich ist, wenn der Wille da ist. Und möge es eine Erinnerung sein, dass Taten wie diese den Weg bereiten für eine gemeinsame Zukunft, die auf Verständnis, Partnerschaft und dem festen Glauben an den Dialog beruht.


    Ich danke Ihnen – im Namen Soleados, aber auch ganz persönlich – für Ihren Beitrag zu einer besseren Weltordnung.


    Vielen Dank.

  • Der Delegierte der Volksrepublik Tchino lauscht den Worten des Delegierten von Soleado mit einem dezenten, aber schwer zu deutenden Lächeln. Die beinahe hymnische Würdigung seiner diplomatischen Bemühungen bleibt ihm nicht verborgen. Er entscheidet sich für eine ebenso feingliedrige Antwort, um seine Wertschätzung auszudrücken. Mit kontrollierter Stimme tritt er ans Rednerpult:


    Werte Delegierte, verehrte Gäste,


    die Volksrepublik Tchino dankt der Republik Soleado für ihre ausdrucksstarke Würdigung unserer Bemühungen. Es ist stets eine Freude, solche wohlgewählten Worte zu hören, die die Tiefe und Komplexität diplomatischer Arbeit beleuchten – insbesondere, wenn sie mit einer Prise rhetorischer Kunst verfeinert wurden.


    Die Volksrepublik Tchino betrachtet die Herausforderung der internationalen Diplomatie weder als Anlass für schlagzeilenträchtige Heldentaten noch als Bühne für unangebrachte Selbstüberschätzung. Es ist vielmehr unsere Verpflichtung gegenüber den Prinzipien von Transparenz, Fairness und Zusammenarbeit, die uns antreibt. Dass diese Werte auch in Ihrer sehr wohlwollenden Stellungnahme Anerkennung finden, erfüllt uns mit Dankbarkeit und – ich gestehe – einem Hauch von Zufriedenheit.


    Möge die Zusammenarbeit zwischen den Delegationen der Konferenz weiterhin von gegenseitigem Verständnis und respektvollem Dialog geprägt sein. Denn wie der Delegierte von Soleado treffend sagte: Vertrauen ist das Fundament jeder echten Verständigung. Die Volksrepublik Tchino wird weiterhin bestrebt sein, dieses Fundament mit äußerster Sorgfalt und, wenn nötig, auch einem feinen Gespür für Balance zu stärken.


    Wir danken Ihnen für Ihre Worte und hoffen, dass dieser Dialog nicht nur Brücken baut, sondern auch neue Perspektiven eröffnet – für uns alle und für die Zukunft dieser Versammlung.


    Vielen Dank.

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